Pressemitteilungen

PRESSEMITTEILUNGEN 16.06.2020

Mercedes-Abgasskandal: Daimler nimmt Vergleichsangebot an

Die Verbraucherrechtskanzlei VON RUEDEN konnte in einem Verfahren im Abgasskandal gegen die Daimler AG einen gerichtlichen Vergleich erzielen. Der Stuttgarter Autobauer hat sich mit dem Besitzer eines Mercedes C200 d T geeinigt.  Der Mercedes-Fahrer aus NRW hatte Klage gegen die Daimler AG eingereicht., weil in seinem Fahrzeug eine Abschalteinrichtung zur Manipulation der Abgaswerte verbaut war. Dadurch hält der Mercedes Diesel im Straßenverkehr die gesetzlichen Grenzwerte für Stickoxide nicht ein. Um ein gerichtliches Urteil zu vermeiden, bot die […]

PRESSEMITTEILUNGEN 25.05.2020

BGH-Urteil: Volkswagen muss im Abgasskandal Schadensersatz zahlen

Der VI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs (BGH) hat am 25. Mai 2020 zugunsten eines Käufers entschieden, in dessen VW-Dieselfahrzeug eine unzulässige Abschalteinrichtung verbaut ist. Dem Kläger wurde Schadensersatz zugesprochen. Der BGH hat in diesem Verfahren zwei Grundsatzfragen zugunsten der Käufer von VW-Dieseln geklärt: Beim Einbau von Abschalteinrichtungen handelt es sich um eine vorsätzliche sittenwidrige Schädigung, durch die der Käufer Ansprüche nach § 826 BGB geltend machen kann. Der Passus im Gesetzestext lautet: „Wer in einer gegen […]

PRESSEMITTEILUNGEN 20.04.2020

Mercedes-Abgasskandal: Fünf Kunden erhalten deliktische Zinsen von der Daimler AG

Fünf Siege an einem Tag: Das Landgericht Stuttgart verurteilte die Daimler AG am 31. März 2020 in fünf Abgasskandal-Fällen. Die klagenden Verbraucher, die alle von der Verbraucherrechtskanzlei VON RUEDEN vertreten wurden, gewannen gegen den Stuttgarter Autobauer (Aktenzeichen 23 0 186/19, Aktenzeichen 23 O 236/19, Aktenzeichen 2945/17, Aktenzeichen 3078/18, Aktenzeichen 2222/18).  Der Kaufvertrag wird in allen fünf Fällen, die jeder für sich verhandelt wurden, rückabgewickelt. Das bedeutet, dass […]

PRESSEMITTEILUNGEN 25.03.2020

LG Köln zum Abgasskandal: Verbraucher erhalten Schadensersatz auch bei Fahrzeugkauf nach dem 22. September 2015

Das Landgericht Köln hat entschieden, dass Verbraucher, die ihr manipuliertes Dieselfahrzeug nach dem 22. September 2015 gekauft haben, trotzdem von Volkswagen entschädigt werden müssen (Az. 25 O 141/19).  In Deutschland wurde am 22. September 2015 durch eine breite Berichterstattung über den Abgasskandal bekannt, dass Volkswagen in Dieselfahrzeugen illegale Abschalteinrichtungen zur Abgasmanipulation verbaut hat. Gerichte gingen daher davon aus, dass Kunden, die nach diesem Datum einen VW-Diesel kauften, davon […]

PRESSEMITTEILUNGEN 12.03.2020

Mercedes-Abgasskandal: Daimler AG zu Kaufpreiserstattung verurteilt

Die Daimler AG wurde im Abgasskandal vom Landgericht Frankenthal in Rheinland-Pfalz zur Rückabwicklung des Kaufvertrags verurteilt. Der Stuttgarter Autohersteller muss  den manipulierten Mercedes-Benz GLK 220 CDI 4MATIC zurücknehmen und dem klagenden Verbraucher, der von der  Verbraucherrechtskanzlei VON RUEDEN vertreten wurde, 27.181,72 Euro zuzüglich Zinsen erstatten.  Der Besitzer des manipulierten Mercedes SUV mit der Abgasnorm Euro 5 und einem OM651-Dieselmotor hatte geklagt, weil unzulässige Abschalteinrichtungen in Form einer Kühlmittel-Solltemperatur-Regelung und eines Thermofensters in der Motorsteuerung verbaut waren. Das Fahrzeug wurde bereits vom […]

PRESSEMITTEILUNGEN 27.02.2020

BGH-Entscheidung im Dieselskandal: Verbraucher müssen vor Gericht keinen fundierten Vortrag halten

Laut Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH) – Deutschlands höchstem Gericht – dürfen im Abgasskandal keine hohen Anforderungen an den Vortrag eines Verbrauchers vor Gericht gestellt werden. Kläger müssen damit in einem Gerichtsverfahren keinen fundierten Vortrag zur Verwendung eines Thermofensters in einem manipulierten Dieselmotor halten.  Ein Kläger schlug vor, ein Sachverständigengutachten einzuholen, das beweist, dass sich in seinem Dieselfahrzeug eine unzulässige Abschalteinrichtung in Form […]

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