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VON RUEDEN Rechtsanwälte

Verkehrsrecht

ViBrAm mit Videostoppuhr VSTP: Wie zuverlässig ist die Abstandsmessung?

Abstandsmessung mit ViBrAm und Videostoppuhr VSTP: Welche Fehler können bei der Messung entstehen? Und wann lohnt sich ein Einspruch?

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Zu dichtes Auffahren kann im Straßenverkehr zu schweren Unfällen führen. Deshalb gilt es, immer einen ausreichenden Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Auto einzuhalten. Um Verkehrssünder überführen zu können, gibt es verschiedene Messmethoden. Eine davon ist die ViBrAM-Messung mit integrierter Videostoppuhr VSTP. ViBrAM steht dabei für Videobrückenabstandsmessverfahren. So funktioniert die Messung:

  • Auf einer Brücke über einer Autobahn oder Schnellstraße ist eine Kamera angebracht, die den Verkehr auf einer Strecke von etwa 300 bis 500 Metern filmt.
  • Die Bilder der Kamera landen auf den Monitoren der Messbeamten, die in der Nähe der Brücke den Verkehr beobachten.
  • Haben die Beamten einen Verdacht auf einen Abstandsverstoß, lösen sie eine weitere Kamera aus, die in der Regel unter der Brücke oder am Fahrbahnrand installiert ist.
  • Diese Kamera ist dafür da, ein Bild von Fahrer und Kennzeichen zu erstellen.
  • Auf der gemessenen Strecke sind Messpunkte markiert.
  • Die VSTP-Stoppuhr (Dako Timer, Deininger VSTP) läuft während der Messung mit. Sie kann die Zeit, die ein Fahrzeug für die Strecke gebraucht hat, messen. Mit Hilfe dieser gemessenen Zeit und den Messpunkten auf der Fahrbahn lässt sich dann der Abstand berechnen.
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Autofahrer bekommen von der Messung mittels diesem Brückenabstandsmessverfahren meistens nichts mit, weil die ViBrAm ohne Blitzer arbeitet. Der Bußgeldbescheid wird circa zwei Wochen später per Post zugestellt.

Fehler bei der Messung? Einspruch kann sich lohnen!

Wie bei allen anderen Messverfahren auch, kann es bei der ViBrAm zu Ungenauigkeiten und Fehlern kommen. Deshalb muss die Messung nach bestimmten Regeln verlaufen – und auch die Messanlage selbst unterliegt bestimmten Kriterien:

  • Für die Videostoppuhr gilt eine Eichpflicht. Die Gültigkeit beträgt zwei Jahre. Ist die VSTP nicht aktuell geeicht, kann es zu falschen Zeitangaben kommen.
  • Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt hat Richtlinien zur Untrennbarkeit von Messwert und aufgezeichnetem Bild vorgeschrieben.
  • Die Kamera muss exakt ausgerichtet sein.
  • Die Messstrecke muss ordnungsgemäß vermessen sein.
  • Es müssen ausreichend Messpunkte entlang der Messstrecke markiert sein.

Anwalt für Verkehrsrecht erhält Akteneinsicht und kann Fehler bei der Messung aufdecken

Die Abstands Messung mittels ViBrAm funktioniert auf Brücken per Kamera.

Ob die oben genannten Kriterien bei einer Messung mittels ViBrAm eingehalten wurden, ist für Laien in der Regel kaum feststellbar. Deshalb lohnt es sich, den Rat eines Anwalts für Verkehrsrecht einzuholen. Er hat – im Gegensatz zum betroffenen Autofahrer – das Recht, Einsicht in die Ermittlungsakten, den Eichschein, das Messprotokoll und in das Videomaterial des Videobrückenabstandsmessverfahrens zu erhalten. So kann er alle Kriterien prüfen und einschätzen, wie erfolgreich ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid sein kann.

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Kostenloser Bußgeld-Check

Lohnt sich ein Einspruch gegen Ihren Bußgeldbescheid?

Schritt 1 von 173 Min.
Vorwurf

Was wirft man Ihnen vor?*

Ort

Wo waren Sie unterwegs?*

Tempo

Wie viel km/h waren Sie zu schnell?*

Der Wert nach Toleranzabzug, wie er im Schreiben der Behörde steht.

Tempo

Wie schnell waren Sie unterwegs?*

Abstand

Welchen Abstand hatten Sie zum Fahrzeug vor Ihnen?*

Der halbe Tachowert ist der Sollabstand in Metern – bei 100 km/h also 50 m. 3/10 davon wären 15 m.

Rotphase

Wie lange stand die Ampel schon auf Rot?*

Ab einer Sekunde Rotzeit gilt der Verstoß als qualifiziert – mit Fahrverbot.

Schaden

Haben Sie etwas beschädigt?*

Gefährdung

Wurde eine außenstehende Person gefährdet?*

Schilderung
Fahrzeug

Womit waren Sie unterwegs?*

Probezeit

Befinden Sie sich noch in der Probezeit?*

In der Probezeit drohen zusätzlich Aufbauseminar und Verlängerung der Probezeit.

Vorbelastung

Wurden Sie in den letzten 12 Monaten schon einmal geblitzt?*

Bei wiederholten Verstößen kann ein Fahrverbot auch unterhalb der Regelgrenzen drohen.

Schreiben

Welches Schreiben hat Ihnen die Behörde zugeschickt?*

Upload

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Für eine fundierte Einspruchsprüfung benötigen wir den Anhörungsbogen oder den Bußgeldbescheid – als PDF oder Foto, verschlüsselt übertragen. Die Prüfung ist kostenlos und unverbindlich.

Rechtsschutz

Sind Sie rechtsschutzversichert?*

Häufig sind Ehepartner und Kinder (bis zum 27. Lebensjahr) mitversichert.

Kontakt

Für Ihr kostenloses Prüfungsergebnis benötigen wir nur noch Ihre Kontaktdaten.

Ein Verkehrsrechtsanwalt sichtet Ihr Schreiben persönlich und meldet sich mit einer Einschätzung. Bei Rechtsschutz holen wir die Deckungszusage ein – es entstehen keine Kosten ohne Ihre Beauftragung.

Anrede

Ergebnis

Ohne Rechtsschutz können wir den Fall nicht kostenlos prüfen

Sie haben angegeben, dass Sie nicht rechtsschutzversichert sind. Ein anwaltlich geführtes Einspruchsverfahren kann mit erheblichen Kosten verbunden sein, die Sie ohne Rechtsschutzversicherung vollständig selbst tragen müssten. Daher können wir Ihren Fall leider nicht kostenlos für Sie prüfen.

Prüfen Sie bitte, ob Sie über Partner, Eltern oder den Arbeitgeber mitversichert sind – dann starten Sie den Check einfach erneut.

Ein Einspruch lohnt sich hier wirtschaftlich meist nicht

Das in Ihrem Fall zu erwartende Bußgeld liegt unter 80 €. In diesem Bereich steht der Aufwand eines anwaltlich geführten Einspruchsverfahrens in der Regel nicht im Verhältnis zum möglichen Nutzen – eine Einspruchsprüfung ist hier wirtschaftlich meist nicht sinnvoll.

Wir benötigen den Anhörungsbogen oder den Bußgeldbescheid

Für eine fundierte Einspruchsprüfung benötigen wir den Anhörungsbogen oder den Bußgeldbescheid. Ein Zeugenfragebogen reicht dafür nicht aus. Sobald Ihnen eines dieser Dokumente vorliegt, laden Sie es hier hoch – dann prüfen wir Ihren Fall kostenlos.

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