Lassen sich Punkte, Bußgeld oder ein Fahrverbot verhindern?

Bußgeldkatalog 2020: Verstöße und Strafen im Überblick

Der Bußgeldkatalog listet die Strafen für Vergehen im Straßenverkehr auf. Grundlage für die Sanktionen bildet die Bußgeldkatalog-Verordnung (BKatV). Diese Verordnung gibt vor, wann Bußgelder, Punkte in Flensburg und Fahrverbote wegen Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr verhängt werden – und in welcher Höhe.

Dabei wird im Bußgeldkatalog für den Straßenverkehr nach verschiedenen Vergehen kategorisiert, denen die entsprechenden Strafen zugeordnet sind. Die vier Hauptvergehen sind folgende:

Hinzu kommen weitere Vergehen, wie Fehler bei der Ladungssicherung, Missachtung der Vorfahrt, Fehler beim Abbiegen oder Wenden sowie Alkohol und Drogen am Steuer. Für jeden Verstoß führt der Bußgeldkatalog eine Strafe auf – je nach Schwere des Vergehens und der Folge. Nach diesen Strafen aus dem Bußgeldkatalog richten sich dann die zuständigen Behörden, wenn sie einen Bußgeldbescheid ausstellen und verschicken.

Die Vorgaben und Strafen gelten bundesweit – auch für Autofahrer aus dem Ausland, wenn sie in Deutschland eine Ordnungswidrigkeit im Verkehr begehen. Mit der Zeit wird der Bußgeldkatalog immer wieder aktualisiert und verändert. Auf unserer Seite bleiben Sie immer auf dem Laufenden, was die aktuellen Strafen aus dem Bußgeldkatalog angeht.

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Aktualisierung des Bußgeldkatalogs – hier sind Sie auf dem neuesten Stand!

Im Februar 2009 erhielt der Bußgeldkatalog ein Update. Dabei wurden beispielsweise die Bußgelder für Geschwindigkeitsverstöße, gefährliche Überholvorgänge, Rotlichtverstöße, Abstandsvergehen und Vorfahrtsverstöße verschärft. Das Ziel: die Zahl der Unfalltoten reduzieren.

Im Jahr 2014 wurde insbesondere der Punktekatalog reformiert. Statt bei 18 Punkten in Flensburg wird der Führerschein nun bereits bei 8 Punkten entzogen. Dafür werden nur noch besonders schwere Vergehen im Straßenverkehr mit Punkten im Fahreignungsregister (FAER) in Flensburg bestraft. Zusätzlich wurden die Geldbußen für Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung (StVO) erhöht.

Seit dem 28. April 2020 gilt die aktuellste Fassung des Bußgeldkatalogs. Mit der jüngsten StVO-Novelle verschärft das zuständige Bundesverkehrsministerium abermals die Strafen für Verkehrsvergehen. Die umstrittenste Neuerung: Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen von mindestens 21 km/h innerorts oder einem Tempovergehen von mindestens 26 km/h außerorts wird bereits ein einmonatiges Fahrverbot gegen den geblitzten Fahrer verhängt. Zudem wurden einige Verkehrsregeln so angepasst und ergänzt, dass sich die Verkehrssicherheit für Radfahrer erhöht hat.

Update: Aufgrund eines Formfehlers ist die StVO-Novelle und damit auch der neue Bußgeldkatalog seit Anfang Juli 2020 ungültig. Welche Strafen nun bei Verkehrsverstößen gelten, hängt davon ab, in welchem Bundesland das Vergehen begangen wurde, da sich die Länder nicht auf ein einheitliches Vorgehen einigen konnten. Nun lohnt es sich umso mehr, prüfen zu lassen, ob ein Einspruch gegen den versendeten Bußgeldkatalog Erfolg haben kann. Betroffene sollten sich unbedingt anwaltlich beraten lassen.

Alle Strafen aus dem Bußgeldkatalog im Überblick

Unser Bußgeldkatalog gibt mit Videos, Bußgeldtabellen und kostenlosen Downloads von Mustervorlagen einen Überblick über die Verstöße gegen das Verkehrsrecht und die dazugehörigen Sanktionen. Zudem erklären wir alles Wichtige zu Anhörungsbogen, Zeugenfragebogen und Bußgeldbescheid und wann sich ein Einspruch gegen die verhängte Sanktion lohnen kann. Bei Fragen, können Sie sich gern bei uns melden. Die Verbraucherrechtskanzlei VON RUEDEN hat sich auf Verkehrsrecht spezialisiert und vertritt Autofahrer in Bußgeldverfahren. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf!

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