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VON RUEDEN Rechtsanwälte

Verkehrsrecht

Geblitzt und Einspruch einlegen: Wann lohnt sich das?

Sie sind geblitzt worden? Ein Einspruch kann in vielen Fällen erfolgreich sein. Wie das geht und was Sie beachten müssen, lesen Sie hier.

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Manche merken es noch während der Fahrt, andere erst wenn der Beweis im Briefkasten liegt: Geblitzt werden ist immer eine unangenehme Sache und mit Sanktionen verbunden, auf die man gerne verzichten würde. In manchen Fällen kann man das sogar – nämlich dann, wenn man Einspruch einlegt und dieser erfolgreich ist. Wie funktioniert das?

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Geblitzt zu werden ist nicht nur ärgerlich. Neben einem Bußgeld hagelt es gern auch mal Punkte oder sogar ein Fahrverbot aus dem Bußgeldkatalog – abhängig davon, wie sehr man die Höchstgeschwindigkeit überschritten hat. Etwa zwei Wochen nach dem Verkehrsverstoß erhalten Betroffene einen Anhörungsbogen oder direkt einen Bußgeldbescheid per Post von der zuständigen Bußgeldbehörde. Geschickt wird er immer an den Halter des geblitzten Fahrzeugs – auch wenn jemand anderes hinterm Steuer saß.

Achtung: Obwohl die meisten Menschen Blitzer mit einer unzulässigen Geschwindigkeitsüberschreitung verbinden, können die tückischen Geräte noch mehr: Manche messen einen zu geringen Sicherheitsabstand oder blitzen beim Überfahren einer roten Ampel. Auch dann ist ein Einspruch möglich.

Geblitzt worden? Einspruch** sollte **gut begründet sein

Wer den Bußgeldbescheid nicht akzeptieren möchte und Einspruch einlegt, sollte gute Gründe vorbringen. Andernfalls kann die Behörde den Einspruch ablehnen. Für einen Einspruch kann es mehrere Gründe geben. Hier einige Beispiele:

  • Das Blitzerfoto ist unscharf.
  • Die Behörde hat ein falsches Blitzerfoto geschickt.
  • Mehrere Fahrzeuge sind auf dem Bild zu sehen, sodass eine eindeutige Zuordnung nicht möglich ist.
  • Die Ordnungswidrigkeit wurde von einer anderen Person begangen.
  • Die Geschwindigkeitsmessung war fehlerhaft. Der Blitzer hatte beispielsweise keine gültige Eichung oder wurde nicht richtig bedient.
  • Der Toleranzwert wurde nicht abgezogen.
  • Eine Messung per Section Control wurde nicht vorher mit einem Schild angekündigt.

Für Laien sind viele dieser Gründe schwer zu erkennen. Deshalb ist es lohnenswert, sich mit einem Anwalt für Verkehrsrecht zu beraten, der den Bußgeldbescheid gründlich prüfen und Akteneinsicht bei der Behörde erhalten kann. So erfahren geblitzte Autofahrer, ob ein Einspruch erfolgversprechend ist.

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Geblitzt:** **Einspruch einlegen – aber wie?

Geblitzt worden? Wann sich der Einspruch oder Widerspruch lohnt, hängt von formellen und technischen Fehlern ab.

Wer sich entschlossen hat, gegen einen Bußgeldbescheid Einspruch einzulegen, muss das innerhalb von zwei Wochen nach Erhalt des Bußgeldbescheids tun. Der Einspruch sollte gut begründet sein und in schriftlicher Form über den Postweg oder per Fax an die zuständige Bußgeldbehörde geschickt werden. Erreicht der Brief die Behörde nicht innerhalb der Frist, tritt die Rechtskraft ein und Betroffene können den Bußgeldbescheid nicht mehr juristisch anfechten. Einspruch einzulegen ist dabei kostenlos. Es können jedoch Kosten für einen Anwalt oder für ein Gerichtsverfahren entstehen.

Zu schnell gefahren: Einspruch kann zur Hauptverhandlung führen

Nach dem Versenden des Einspruchs an die Behörde, wird das Verfahren noch einmal überprüft. Es kann passieren, dass die Behörde und die Polizei weitere Nachforschungen anstellen – zum Beispiel, indem sie Personen aus dem näheren Lebensumfeld des geblitzten Fahrers befragen. Falls festgestellt wird, dass beispielsweise tatsächlich Fehler beim Messen passiert sind, kann das Verfahren direkt eingestellt werden.

Häufig akzeptiert die Behörde einen Einspruch von geblitzten Motorrad- oder Autofahrern aber nicht so unkompliziert. Dann wird der Fall an das zuständige Amtsgericht übergeben. Das Gericht prüft die Zulässigkeit des Einspruchs. Besteht es auf die Weiterführung des Verfahrens, kommt es zu einer Hauptverhandlung. Hier werden Beweise gesichtet und Zeugen vernommen. Schlecht für den geblitzten Autofahrer: Hat er kein Glück mit dem Einspruch, kann es am Ende sogar passieren, dass er ein höheres Bußgeld zahlen muss als anfangs festgelegt.

Geblitzt worden – Widerspruch oder Einspruch?

Sowohl der Einspruch als auch der Widerspruch sind Rechtsbehelfe. Beide haben das Ziel zu prüfen, ob eine Entscheidung rechtmäßig ist. Wer mit einer Entscheidung nicht einverstanden ist, kann Einspruch oder Widerspruch einlegen. Welcher dieser beiden Rechtsbehelfe zulässig ist, kommt auf die Angelegenheit an. Im Falle von Bußgeldverfahren ist das in der Regel der Einspruch. Betroffene können das leicht überprüfen: Im Bußgeldbescheid muss eine Rechtsbehelfsbelehrung enthalten sein – und dort steht in jedem Fall, welche Rechtsmittel genutzt werden können.

Ein Widerspruch kommt hingegen vor allem bei Verwaltungsakten zum Einsatz; wenn zum Beispiel eine Behörde eine Verfügung, Entscheidung oder hoheitliche Maßnahme im Bereich des öffentlichen Rechts trifft. Auch gegen Abmahnungen im Arbeitsrecht steht dem Arbeitnehmer das Recht des Widerspruchs zu.

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Kostenloser Bußgeld-Check

Lohnt sich ein Einspruch gegen Ihren Bußgeldbescheid?

Schritt 1 von 173 Min.
Vorwurf

Was wirft man Ihnen vor?*

Ort

Wo waren Sie unterwegs?*

Tempo

Wie viel km/h waren Sie zu schnell?*

Der Wert nach Toleranzabzug, wie er im Schreiben der Behörde steht.

Tempo

Wie schnell waren Sie unterwegs?*

Abstand

Welchen Abstand hatten Sie zum Fahrzeug vor Ihnen?*

Der halbe Tachowert ist der Sollabstand in Metern – bei 100 km/h also 50 m. 3/10 davon wären 15 m.

Rotphase

Wie lange stand die Ampel schon auf Rot?*

Ab einer Sekunde Rotzeit gilt der Verstoß als qualifiziert – mit Fahrverbot.

Schaden

Haben Sie etwas beschädigt?*

Gefährdung

Wurde eine außenstehende Person gefährdet?*

Schilderung
Fahrzeug

Womit waren Sie unterwegs?*

Probezeit

Befinden Sie sich noch in der Probezeit?*

In der Probezeit drohen zusätzlich Aufbauseminar und Verlängerung der Probezeit.

Vorbelastung

Wurden Sie in den letzten 12 Monaten schon einmal geblitzt?*

Bei wiederholten Verstößen kann ein Fahrverbot auch unterhalb der Regelgrenzen drohen.

Schreiben

Welches Schreiben hat Ihnen die Behörde zugeschickt?*

Upload

Schreiben hochladen

Für eine fundierte Einspruchsprüfung benötigen wir den Anhörungsbogen oder den Bußgeldbescheid – als PDF oder Foto, verschlüsselt übertragen. Die Prüfung ist kostenlos und unverbindlich.

Rechtsschutz

Sind Sie rechtsschutzversichert?*

Häufig sind Ehepartner und Kinder (bis zum 27. Lebensjahr) mitversichert.

Kontakt

Für Ihr kostenloses Prüfungsergebnis benötigen wir nur noch Ihre Kontaktdaten.

Ein Verkehrsrechtsanwalt sichtet Ihr Schreiben persönlich und meldet sich mit einer Einschätzung. Bei Rechtsschutz holen wir die Deckungszusage ein – es entstehen keine Kosten ohne Ihre Beauftragung.

Anrede

Ergebnis

Ohne Rechtsschutz können wir den Fall nicht kostenlos prüfen

Sie haben angegeben, dass Sie nicht rechtsschutzversichert sind. Ein anwaltlich geführtes Einspruchsverfahren kann mit erheblichen Kosten verbunden sein, die Sie ohne Rechtsschutzversicherung vollständig selbst tragen müssten. Daher können wir Ihren Fall leider nicht kostenlos für Sie prüfen.

Prüfen Sie bitte, ob Sie über Partner, Eltern oder den Arbeitgeber mitversichert sind – dann starten Sie den Check einfach erneut.

Ein Einspruch lohnt sich hier wirtschaftlich meist nicht

Das in Ihrem Fall zu erwartende Bußgeld liegt unter 80 €. In diesem Bereich steht der Aufwand eines anwaltlich geführten Einspruchsverfahrens in der Regel nicht im Verhältnis zum möglichen Nutzen – eine Einspruchsprüfung ist hier wirtschaftlich meist nicht sinnvoll.

Wir benötigen den Anhörungsbogen oder den Bußgeldbescheid

Für eine fundierte Einspruchsprüfung benötigen wir den Anhörungsbogen oder den Bußgeldbescheid. Ein Zeugenfragebogen reicht dafür nicht aus. Sobald Ihnen eines dieser Dokumente vorliegt, laden Sie es hier hoch – dann prüfen wir Ihren Fall kostenlos.

Schreiben schon da? Gehen Sie zurück zum Schritt „Upload“ und fügen Sie es an.

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