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VON RUEDEN Rechtsanwälte

Verkehrsrecht

Mehr als 70 km/h zu schnell gefahren – Diese hohen Strafen sind zu erwarten

Fahrer, die innerorts oder außerorts mehr als 70 km/h zu schnell fahren, riskieren hohe Geldbußen, Punkte in Flensburg – und den eigenen Führerschein.

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Laut dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Flensburg zählen Geschwindigkeitsüberschreitungen zu den häufigsten Delikten im Straßenverkehr. Als verkehrserzieherische Maßnahme – um den Fahrer über sein mitunter gefährliches Fehlverhalten nachdenken zu lassen – sieht der Bußgeldkatalog verschiedene Strafen für Tempoverstöße vor. Besonders streng bestraft werden Fahrer, die mehr als 70 km/h zu schnell fahren. Mit dieser überhöhten Geschwindigkeit erwarten den betreffenden Fahrer die härtesten Sanktionen, die der Bußgeldkatalog für Tempoüberschreitungen vorsieht. Wer über 70 km/h zu schnell fährt, dem drohen eine hohe Geldbuße, Punkte in Flensburg und der temporäre Verlust des Führerscheins.

Video von YouTube. Mit dem Abspielen werden Daten an YouTube übertragen.

Mehr als 70 km/h zu schnell in einer Ortschaft

Wer mit mehr als 70 km/h zu schnell unterwegs ist und geblitzt wird, muss mit den höchsten Strafen für Geschwindigkeitsverstöße rechnen.

Geschwindigkeitsüberschreitungen von über 70 km/h innerhalb einer geschlossenen Ortschaft haben die höchste Strafe für Tempovergehen in Deutschland zufolge. Wer also in einer Stadt oder Gemeinde mehr als 70 km/h zu schnell fährt und geblitzt wird, muss mit einem Bußgeldbescheid rechnen. Dieser wird als Strafe eine Geldbuße von 800 Euro, zwei Punkten in Flensburg und einem dreimonatigen Fahrverbot vorsehen. Der Fahrer soll so auf sein massives Fehlverhalten im innerörtlichen Straßenverkehr aufmerksam gemacht werden und einen derartigen Geschwindigkeitsverstoß kein weiteres Mal begehen.

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Außerorts über 70 km/h zu schnell gefahren

Auch außerhalb geschlossener Ortschaften werden Geschwindigkeitsüberschreitungen von mehr als 70 km/h hart bestraft. Allerdings liegt die Geldbuße unter der Summe, die bei über 70 km/h zu viel auf dem Tacho innerhalb eines Ortes fällig wird. So drohen Fahrer, die auf Landstraßen, Autobahnen oder Kraftfahrstraßen – auch als Schnellstraßen bekannt – mehr als 70 km/h zu schnell fahren folgende Konsequenzen:

  • Eine Geldbuße in Höhe von 700 Euro
  • Zwei Punkte, die in das Fahreignungsregister in Flensburg eingetragen werden
  • Drei Monate Fahrverbot

Diese Strafe wird natürlich nur verhängt, wenn auf der Strecke, auf der der Fahrer unterwegs war, eine Geschwindigkeitsbeschränkung vorlag. Auf Autobahnen, auf denen die Richtgeschwindigkeit von 130 km/h gilt und diese nicht durch geschwindigkeitsbeschränkende Schilder aufgehoben wird, können Fahrer keine Tempoverstöße begehen. Die Richtgeschwindigkeit ist in Deutschland lediglich eine Empfehlung und darf somit legal überschritten werden.

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Der Wert nach Toleranzabzug, wie er im Schreiben der Behörde steht.

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Der halbe Tachowert ist der Sollabstand in Metern – bei 100 km/h also 50 m. 3/10 davon wären 15 m.

Rotphase

Wie lange stand die Ampel schon auf Rot?*

Ab einer Sekunde Rotzeit gilt der Verstoß als qualifiziert – mit Fahrverbot.

Schaden

Haben Sie etwas beschädigt?*

Gefährdung

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Schilderung
Fahrzeug

Womit waren Sie unterwegs?*

Probezeit

Befinden Sie sich noch in der Probezeit?*

In der Probezeit drohen zusätzlich Aufbauseminar und Verlängerung der Probezeit.

Vorbelastung

Wurden Sie in den letzten 12 Monaten schon einmal geblitzt?*

Bei wiederholten Verstößen kann ein Fahrverbot auch unterhalb der Regelgrenzen drohen.

Schreiben

Welches Schreiben hat Ihnen die Behörde zugeschickt?*

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Für eine fundierte Einspruchsprüfung benötigen wir den Anhörungsbogen oder den Bußgeldbescheid – als PDF oder Foto, verschlüsselt übertragen. Die Prüfung ist kostenlos und unverbindlich.

Rechtsschutz

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Häufig sind Ehepartner und Kinder (bis zum 27. Lebensjahr) mitversichert.

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Ein Verkehrsrechtsanwalt sichtet Ihr Schreiben persönlich und meldet sich mit einer Einschätzung. Bei Rechtsschutz holen wir die Deckungszusage ein – es entstehen keine Kosten ohne Ihre Beauftragung.

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Ohne Rechtsschutz können wir den Fall nicht kostenlos prüfen

Sie haben angegeben, dass Sie nicht rechtsschutzversichert sind. Ein anwaltlich geführtes Einspruchsverfahren kann mit erheblichen Kosten verbunden sein, die Sie ohne Rechtsschutzversicherung vollständig selbst tragen müssten. Daher können wir Ihren Fall leider nicht kostenlos für Sie prüfen.

Prüfen Sie bitte, ob Sie über Partner, Eltern oder den Arbeitgeber mitversichert sind – dann starten Sie den Check einfach erneut.

Ein Einspruch lohnt sich hier wirtschaftlich meist nicht

Das in Ihrem Fall zu erwartende Bußgeld liegt unter 80 €. In diesem Bereich steht der Aufwand eines anwaltlich geführten Einspruchsverfahrens in der Regel nicht im Verhältnis zum möglichen Nutzen – eine Einspruchsprüfung ist hier wirtschaftlich meist nicht sinnvoll.

Wir benötigen den Anhörungsbogen oder den Bußgeldbescheid

Für eine fundierte Einspruchsprüfung benötigen wir den Anhörungsbogen oder den Bußgeldbescheid. Ein Zeugenfragebogen reicht dafür nicht aus. Sobald Ihnen eines dieser Dokumente vorliegt, laden Sie es hier hoch – dann prüfen wir Ihren Fall kostenlos.

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