Geschwindigkeitsüberschreitung

Geschwindigkeitsüberschreitungen im Straßenverkehr finden häufig statt. Die Ursachen hierfür sind ganz unterschiedlicher Natur. Neben illegalen Autorennen wird wohl Unachtsamkeit oder Zeitdruck die häufigste Begründung bilden.

Welche Geschwindigkeit ist innerorts erlaubt?

Innerorts gilt gemäß § 3 Abs. 3 Nr. 1 StVO grundsätzlich für alle Kraftfahrzeuge eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h. Eine Abweichung von diesem Grundsatz gilt beispielsweise in 30er Zonen.

Autos innenorts

21 bis 25 km/h zu schnell

Wer innerorts zum Beispiel mit dem PKW oder Motorrad 21 bis 25 km/h zu schnell fährt und geblitzt wird, muss mit einem Bußgeld in Höhe von 80 EUR und einem Punkt in Flensburg rechnen.

26 km/h und mehr zu schnell

Ab einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 26 km/h kann zudem ein Fahrverbot verhängt werden.

Innerorts ist das Gefahrenpotential in der Regel höher als außerhalb geschlossener Ortschaften. Aus diesem Grund sind die Bußgelder hier auch höher als außerorts.

Macht ein Einspruch gegen ein Fahrverbot Sinn?

Prüfen Sie online ob ein Einspruch gegen ein Fahrverbot in Ihrem Fall Sinn macht.

Jetzt kostenlos prüfen

Übersicht km/h – Strafe, Punkte & Fahrverbot – PKW innerorts

Wer innerorts die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschreitet, hat mit folgenden Sanktionen zu rechnen. Wiederholungstäter werden in der Regel mit härteren Sanktionen konfrontiert.

VerstoßStrafePunkteFahrverbotEinspruch?
… bis 10 Km/h15 €wohl nicht
… 11 – 15 Km/h25 €wohl nicht
… 16 – 20 Km/h35 €wohl nicht
… 21 – 25 Km/h80 €1hier prüfen
… 26 – 30 Km/h100 €1(1 Monat)* hier prüfen
… 31 – 40 Km/h160 €21 Monat hier prüfen
… 41 – 50 Km/h200 €
21 Monat hier prüfen
… 51 – 60 Km/h280 €22 Monate hier prüfen
… 61 – 70 Km/h480 €23 Monate hier prüfen
über 70 Km/h680 €23 Monate hier prüfen

*Ein Fahrverbot kommt in Betracht, wenn gegen den Führer eines Kraftfahrzeugs wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung von mindestens 26 km/h bereits eine Geldbuße rechtskräftig festgesetzt wurde und er innerhalb eines Jahres seit Rechtskraft der Entscheidung eine weitere Geschwindigkeitsüberschreitung von mindestens km/h begeht.

Welche Geschwindigkeit ist außerorts erlaubt?

Autofahren außerorts

§ 3 Abs. 3 Nr. 2 StVO bestimmt die zulässige Höchstgeschwindigkeit außerhalb geschlossener Ortschaften.

Diese beträgt für folgende Fahrzeuge 80 km/h:

  • Kraftfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse über 3,5t bis 7,5 t, ausgenommen PKW,
  • PKW mit Anhänger,
  • LKW und Wohnmobile jeweils bis zu einer zulässigen Gesamtmasse von 3,5 t mit Anhänger,
  • Kraftomnibusse (auch mit Gepäckanhänger)

Für folgende Fahrzeuge ist hingegen eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 km/h vorgesehen:

Für PKW sowie andere Kraftfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse bis 3,5 t gilt hingegen eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h.

Diese allgemeinen Geschwindigkeitsbeschränkungen gelten jedoch nicht auf Autobahnen sowie auf anderen Straßen mit Fahrbahnen für eine Richtung, die durch Mittelstreifen oder sonstige bauliche Einrichtungen getrennt sind. Sie gilt zudem nicht auf Straßen, die mindestens zwei durch Fahrstreifenbegrenzung oder durch Leitlinien markierte Fahrstreifen für jede Richtung haben. Es gilt hier jedoch eine Richtgeschwindigkeit von 130 km/h, welche eine empfohlene maximale Geschwindigkeit darstellt. Diese Richtgeschwindigkeit kann durch Schilder eingeschränkt werden, die eine andere maximal zulässige Höchstgeschwindigkeit ausweisen.

Wer außerorts mit dem PKW 21 bis 25 km/h zu schnell fährt und geblitzt wird, zahlt hierfür 70 EUR und erhält einen Punkt in Flensburg. Sofern die Höchstgeschwindigkeit um 26 km/h überschritten wurde, muss mit einem Fahrverbot gerechnet werden. Wer außerorts schneller als 70 km/h fährt, muss 600 EUR zahlen, erhält 2 Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot.

Übersicht km/h – Strafe, Punkte & Fahrverbot – PKW außerorts

Wer außerorts die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschreitet, hat mit folgenden Sanktionen zu rechnen. Wiederholungstäter werden in der Regel mit härteren Sanktionen konfrontiert.

VerstoßStrafePunkteFahrverbotEinspruch?
… bis 10 Km/h10 €wohl nicht
… 11 – 15 Km/h20 €wohl nicht
… 16 – 20 Km/h30 €wohl nicht
… 21 – 25 Km/h70 €1hier prüfen
… 26 – 30 Km/h80 €1(1 Monat)*hier prüfen
… 31 – 40 Km/h120 €2(1 Monat)*hier prüfen
… 41 – 50 Km/h160 €
21 Monathier prüfen
… 51 – 60 Km/h240 €21 Monathier prüfen
… 61 – 70 Km/h440 €22 Monatehier prüfen
über 70 Km/h600 €23 Monatehier prüfen

*Ein Fahrverbot kommt in Betracht, wenn gegen den Führer eines Kraftfahrzeugs wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung von mindestens 26 km/h bereits eine Geldbuße rechtskräftig festgesetzt wurde und er innerhalb eines Jahres seit Rechtskraft der Entscheidung eine weitere Geschwindigkeitsüberschreitung von mindestens km/h begeht.

Macht ein Einspruch gegen ein Fahrverbot Sinn?

Prüfen Sie online ob ein Einspruch gegen ein Fahrverbot in Ihrem Fall Sinn macht.

Jetzt kostenlos prüfen

Welche Geschwindigkeit ist im verkehrsberuhigten Bereich erlaubt?

Im verkehrsberuhigten Bereich – umgangssprachlich häufig auch als Spielstraße bezeichnet – haben Fußgänger und spielende Kinder Vorrang. Um ihre Gefährdung zu verhindern, ist in diesem Bereich die Schrittgeschwindigkeit vorgeschrieben. Was dies genau bedeutet, ist in der StVO nicht definiert. Dennoch wird davon ausgegangen, dass sich die Geschwindigkeit an dem Tempo eines schreitenden Fußgängers zu orientieren hat. Ob die Schrittgeschwindigkeit eingehalten wurde, muss im Zweifel von den Gerichten geklärt werden. In diesem Zusammenhang wurde bereits unterschiedlich entschieden:

OLG Köln v. 22.01.1985; OLG Karlsruhe v. 14.04.2004 > 4-7 km/h

AG Leipzig v. 16.02.2005 > 15 km/h

Um ganz sicher zu gehen, dass die Geschwindigkeit hier nicht überschritten wird und man nicht geblitzt wird, empfiehlt es sich, den ersten Gang einzulegen und das Auto ohne Gas rollen zu lassen.

Macht ein Einspruch gegen ein Fahrverbot Sinn?

Prüfen Sie online ob ein Einspruch gegen ein Fahrverbot in Ihrem Fall Sinn macht.

Jetzt kostenlos prüfen

Was ist bei Besonderen Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen zu beachten?

§ 3 Abs. 1 StVO bestimmt, dass stets nur so schnell gefahren werden darf, dass das Fahrzeug ständig beherrscht wird. Dabei ist insbesondere zu beachten, dass die Geschwindigkeit den Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen sowie den persönlichen Fähigkeiten und den Eigenschaften von Fahrzeug und Ladung anzupassen ist.

Nebel, Schneefall, Regen

Autofahren im Regen

Sofern die Sichtweite durch Nebel, Schneefall oder Regen weniger als 50 m beträgt, darf nicht schneller als 50 km/h gefahren werden, wenn nicht sogar eine geringere Geschwindigkeit geboten ist. Die Geschwindigkeit muss stets so angepasst werden, dass innerhalb der übersehbaren Strecke angehalten werden kann. Eine Ausnahme gilt auf Fahrbahnen, die so schmal sind, dass dort entgegenkommende Fahrzeuge gefährdet werden könnten. Dort muss so langsam gefahren werden, dass mindestens innerhalb der Hälfte der übersehbaren Strecke angehalten werden kann.

Erfolgt keine Geschwindigkeitsanpassung, droht außerhalb geschlossener Ortschaften ein Bußgeld zwischen 80 und 160 EUR sowie ein Punkt in Flensburg. Innerhalb geschlossener Ortschaften muss mit einem Bußgeld zwischen 140 und 160 EUR sowie zwei Punkten in Flensburg gerechnet werden.

Kinder, hilfsbedürftige und ältere Menschen

Ganz grundsätzlich gilt nach Art. 3 Abs. 2a StVO außerdem, dass ein Fahrzeug so zu führen ist, dass eine Gefährdung von Kindern, hilfsbedürftigen und älteren Menschen ausgeschlossen ist. Auch hier muss die Fahrgeschwindigkeit vermindert werden und Bremsbereitschaft bestehen. Bei einem Verstoß droht ein Bußgeld in Höhe von 80 EUR und ein Punkt in Flensburg.

Gefahrenstelle, Straßenkreuzung, Straßeneinmündung, Bahnübergänge

Auch wenn bereits im Vorfeld eine Gefahrenstelle angekündigt wurde oder Straßenkreuzungen, Straßeneinmündungen oder Bahnübergänge unübersichtlich sind, muss die Fahrgeschwindigkeit angepasst werden. Wer seine Geschwindigkeit nicht anpasst, muss mit einem Punkt in Flensburg sowie einem Bußgeld in Höhe von 100 EUR rechnen.

Fahren mit Schneeketten

Sofern man mit Schneeketten unterwegs ist, beträgt die zulässige Höchstgeschwindigkeit auch unter günstigen Umständen maximal 50 km/h, Art. 3 Abs. 4 StVO.

VerstoßStrafePunkteFahrverbot
Geschwindigkeit trotz Bahnübergang, besonderen Verhältnissen auf Straßen oder schlechten Sichtverhältnissen nicht angepasst.100 €1
… mit Gefährdung.120 €1
… mit Sachbeschädigung.145 €1
Kinder, Hilfsbedürftige und Ältere gefährdet durch zu hohes Tempo, mangelnde Bremsbereitschaft oder ungenügenden Seitenabstand.80 €1
Ohne triftigen Grund so langsam gefahren, dass der reibungslose Verkehrsfluss beindert wurde.20 €

Macht ein Einspruch gegen ein Fahrverbot Sinn?

Prüfen Sie online ob ein Einspruch gegen ein Fahrverbot in Ihrem Fall Sinn macht.

Jetzt kostenlos prüfen

Wann droht ein Fahrverbot?

Tachometer, Geschwindigkeitsüberschreitung

Ein Fahrverbot kann verhängt werden, sobald der Kfz-Fahrer innerhalb eines Jahres zweimal die Höchstgeschwindigkeit um mehr als 26 km/h überschreitet. In diesem Fall, in dem der Fahrer als Wiederholungstäter gilt, spielt es keine Rolle, dass die einzelnen Verstöße selbst womöglich nicht zu einem Fahrverbot geführt hätten.

Innerhalb geschlossener Ortschaften

Innerhalb geschlossener Ortschaften kommt es zudem regulär immer zu einem Fahrverbot, wenn die erlaubte Geschwindigkeit um 31 km/h oder mehr überschritten wurde. Ab einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 31 km/h wird ein Fahrverbot von einem Monat ausgesprochen. Ab einer Überschreitung um mehr als 51 km/h ist es dem Kfz-Fahrer über eine Dauer von zwei Monaten verboten, ein Fahrzeug zu führen. Ein dreimonatiges Fahrverbot wird ausgesprochen, wenn eine Geschwindigkeitsüberschreitung von mindestens 61 km/h vorliegt.

  • mit 1 bis 20 Km/h zu schnell geblitzt: kein Fahrverbot, 15-35 Euro Bußgeld, kein Punkt
  • mit 21 bis 30 Km/h zu schnell geblitzt: kein Fahrverbot, 80-100 Euro Bußgeld, ein Punkt
  • mit 31 bis 40 Km/h zu schnell geblitzt: ein Monat Fahrverbot, 160 Euro Bußgeld, zwei Punkte
  • mit 41 bis 50 Km/h zu schnell geblitzt: ein Monat Fahrverbot, 200 Euro Bußgeld, zwei Punkte
  • mit 51 bis 60 Km/h zu schnell geblitzt: zwei Monate Fahrverbot, 280 Euro Bußgeld, zwei Punkte
  • mit 61 bis 70 Km/h zu schnell geblitzt: drei Monate Fahrverbot, 480 Euro Bußgeld, zwei Punkte
  • mit über 70 Km/h zu schnell geblitzt: drei Monate Fahrverbot, 680 Euro Bußgeld, zwei Punkte

Außerhalb geschlossener Ortschaften

Außerhalb geschlossener Ortschaften wird das Fahrverbot neben einer variierenden Geldbuße und mindestens zwei Punkten in Flensburg stets ausgesprochen, sobald der Führer des Kraftfahrzeugs 41 km/h oder mehr zu schnell fährt. Auch hier fällt die Dauer des Fahrverbotes unterschiedlich aus. Ab einem Tempo von über 41 km/h über der erlaubten Geschwindigkeit wird ein Fahrverbot für einen Monat verhängt. Ist der Kfz-Fahrer mit mehr als 51 km/h als erlaubt, unterwegs, gilt ein Fahrverbot von zwei Monaten. Mit einem Fahrverbot von drei Monaten muss der Führer eines Kfz rechnen, wenn er außerorts 70 km/h oder mehr zu schnell fährt.

  • mit 41 bis 50 Km/h zu schnell geblitzt: ein Monat Fahrverbot, 160 Euro Bußgeld, zwei Punkte
  • mit 51 bis 60 Km/h zu schnell geblitzt: ein Monat Fahrverbot, 240 Euro Bußgeld, zwei Punkte
  • mit 61 bis 70 Km/h zu schnell geblitzt: zwei Monate Fahrverbot, 440 Euro Bußgeld, zwei Punkte
  • mit über 70 Km/h zu schnell geblitzt: drei Monate Fahrverbot, 600 Euro Bußgeld, zwei Punkte

Macht ein Einspruch gegen ein Fahrverbot Sinn?

Prüfen Sie online ob ein Einspruch gegen ein Fahrverbot in Ihrem Fall Sinn macht.

Jetzt kostenlos prüfen

Wann tritt das Fahrverbot in Kraft?

Bei Kfz-Fahrern, die in den letzten zwei Jahren bereits ein Fahrverbot auferlegt bekommen haben, wird das Fahrverbot gemeinsam mit dem Bußgeldbescheid rechtskräftig. Der betroffene Kfz-Fahrer muss seinen Führerschein für die Dauer des Verbots bei der Ordnungsbehörde abgeben. Mit der Abgabe beginnt die Verbotsfrist, Fahrzeuge im Straßenverkehr zu führen.

Sofern der Kfz-Fahrer innerhalb der letzten zwei Jahre kein Fahrverbot erhalten hat, kann er den Zeitpunkt des Beginn des Fahrverbots in einem Zeitraum von vier Monaten frei wählen.

Wann kann im Einzelfall von einem Fahrverbot abgesehen werden?

Im Laufe der Jahre haben sich bestimmte Fallgruppen gebildet, bei denen teilweise von der Verhängung des Fahrverbotes abgesehen wurde. Zu diesen Fallgruppen zählen u.a.:

  • die Existenzgefährdung bei Selbstständigen,
  • der drohende Verlust des Arbeitsplatzes bei Arbeitnehmern,
  • eine sehr lange Zeitspanne zwischen Vorfall und Urteil,
  • notstandsähnliche Situationen bei der Tatbegehung,
  • das sog. Augenblicksversagen,
  • besondere persönliche Umstände.

Zu beachten ist dennoch, dass die Gerichte stets im Einzelfall entscheiden. Man kann sich also nicht pauschal darauf verlassen, dass in den oben genannten Fällen stets von einem Fahrverbot abgesehen wird. Wer fürchtet, seinen Arbeitsplatz zu verlieren, wird beispielsweise verpflichtet, zunächst seinen Urlaub zu verbrauchen, bevor unter Umständen von einer Verhängung des Fahrverbotes abgesehen werden kann.

Macht ein Einspruch gegen ein Fahrverbot Sinn?

Prüfen Sie online ob ein Einspruch gegen ein Fahrverbot in Ihrem Fall Sinn macht.

Jetzt kostenlos prüfen

Welche Besonderheiten gibt es bei Fahranfängern?

Fahranfängern drohen während der Probezeit, die ab Erhalt des Führerscheins zwei Jahre andauert, zusätzliche Sanktionen. Sie sollen dadurch zu einem achtsameren Fahren bewegt werden. So werden Fahranfänger, die einen schwerwiegenden Verstoß oder zwei weniger schwerwiegende Verstöße begangen haben, dazu verpflichtet, ein Aufbauseminar zu besuchen. Außerdem verlängert sich die Probezeit auf vier Jahre.

Sofern der Fahranfänger nach der Teilnahme an dem Aufbauseminar wieder einen schwerwiegenden oder zwei weniger schwerwiegende Verstoß begeht, wird eine Verwarnung ausgesprochen. Zudem wird die freiwillige Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung empfohlen.

Für den Fall, dass der Fahranfänger nach dem Ausspruch der Verwarnung wieder auffällig wird (durch einen schwerwiegenden oder zwei weniger schwerwiegende Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung), wird ihm schließlich die Fahrerlaubnis entzogen.

Macht ein Einspruch gegen ein Fahrverbot Sinn?

Prüfen Sie online ob ein Einspruch gegen ein Fahrverbot in Ihrem Fall Sinn macht.

Jetzt kostenlos prüfen

Wann liegt ein schwerwiegender und wann liegt ein weniger schwerwiegender Verstoß vor?

Tempolimit

Wird die erlaubte Geschwindigkeit mit dem PKW um 21 km/h oder mehr überschritten, handelt es sich um einen schwerwiegenden Verstoß. Ist der Fahranfänger mit dem LKW unterwegs, liegt ein schwerwiegender Verstoß jedoch bereits dann vor, wenn die erlaubte Geschwindigkeit um mehr als 15 km/h überschritten wurde.

Wenn der Fahranfänger nicht mit 21 km/h oder mehr (bzw. nicht mehr als 15 km/h mit einem LKW) zu schnell gefahren ist, handelt es sich um einen weniger schwerwiegenden Verstoß. Hier ist mit zusätzlichen Sanktionen zu rechnen, wenn bereits ein anderer weniger schwerwiegender Verstoß vorliegt oder der Fahranfänger sich bereits in der verlängerten Probezeit befindet.

Was gilt bei Geschwindigkeitsüberschreitungen im Ausland?

Wer im Ausland zu schnell unterwegs ist, muss häufig mit höheren Bußgeldern rechnen als in Deutschland. Auch deshalb empfiehlt es sich, die Geschwindigkeitsvorgaben einzuhalten, die stark von den Vorgaben in Deutschland abweichen können. Insbesondere in den skandinavischen Ländern fallen die Bußgelder hoch aus. Wer in Schweden 20 km/h zu schnell fährt, zahlt mindestens 270 EUR. In Norwegen liegt das Bußgeld sogar bei mindestens 430 EUR.

Macht ein Einspruch gegen ein Fahrverbot Sinn?

Prüfen Sie online ob ein Einspruch gegen ein Fahrverbot in Ihrem Fall Sinn macht.

Jetzt kostenlos prüfen

Was passiert, wenn ein Radarwarngerät mitgeführt wurde?

Wenn während der Fahrt ein Radarwarngerät betrieben oder betriebsbereit mitgeführt wurde, ist ein Bußgeld in Höhe von 75 EUR fällig. Zudem ist mit vier Punkten im Verkehrszentralregister in Flensburg zu rechnen. Eine Geschwindigkeitsüberschreitung ist nicht zwingend erforderlich. Zudem sind auch die Beschlagnahme bzw. Vernichtung des Radarwarngeräts möglich.

Gibt es bei Geschwindigkeitsüberschreitungen eine Toleranzregel?

Die Blitzsysteme messen häufig nicht hundertprozentig genau. Aus diesem Grund wird von der ermittelten Geschwindigkeit zugunsten des Kfz-Fahrers ein bestimmter Wert abgezogen. Grundsätzlich gilt, dass bei stationären Blitzeranlagen 3 km/h bei Geschwindigkeiten unter 100 km/h abgezogen werden. Bei Geschwindigkeiten über 100 km/h werden hingegen 3 Prozent als Toleranz abgezogen.

Sofern die Geschwindigkeitsüberschreitung jedoch von einem Fahrzeug per Video festgestellt wurde, fällt der Toleranzabzug aufgrund einer höheren Ungenauigkeit höher aus. Hier kann bei Geschwindigkeiten unter 100 km/h mit einem Abzug von 4 bis 5 km/h gerechnet werden. Bei Geschwindigkeiten darüber werden 4 bis 5 Prozent abgezogen.

Je nach der Genauigkeit des Messverfahrens kann der Toleranzabzug aber auch noch höher ausfallen.

Der Abzug des Toleranzwertes wird von den zuständigen Behörden selbstständig vorgenommen und ist auch im Bußgeldbescheid separat aufgeführt.

Macht ein Einspruch gegen ein Fahrverbot Sinn?

Prüfen Sie online ob ein Einspruch gegen ein Fahrverbot in Ihrem Fall Sinn macht.

Jetzt kostenlos prüfen