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VON RUEDEN Rechtsanwälte

Rechtsberatung

Volkswagen: Abgas-Manipulation bei Benzinern

Benziner von VW und Audi könnten über illegale Abschalteinrichtungen verfügen, die die Abgasreinigung manipulieren. Jetzt Ansprüche prüfen!

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Nun sind augenscheinlich auch benzinbetriebene PKW von Volkswagen und Audi vom Abgasskandal betroffen. Zunächst wurden Unregelmäßigkeiten beim VW-Transporter T5, dann beim Q5 von Audi festgestellt. Bei beiden Modellen liegt der Verdacht nahe, dass es sich um illegale Abschalteinrichtungen handelt.

Auffällige Benziner Modelle

  • Audi Q5 TFSI 2.0 (Euro 6) Baujahr 2015 – Laut Gutachten Dr. Löhle & Carli in der Rechtssache 4 O 159/17 Landgericht Offenburg

  • T5 Bulli Handelsblattbericht vom 2. September 2018 – T5 erkennt Prüfstand, wenn der Testfahrer fünfmal das Gaspedal zu 100 Prozent durchtritt und den Warnblinker betätigt.

Benziner Abgasskandal: Betroffene 2,0 Liter Motoren von Audi

Der im Audi Q5 verbaute Motor TFSI 2.0 wurde auch in zahlreichen weiteren Fahrzeugen der Volkswagen-Marken Audi, VW, Seat und Skoda eingesetzt. Die folgenden Modelle könnten daher ebenfalls vom Benziner-Skandal betroffen sein:

Audi Volkswagen Seat Skoda
Audi Q3 VW Golf 7 Octavia Skoda Octavia III
Audi Q5 VW Sharan II Seat Leon III Skoda Superb III
Audi Q7 VW Arteon Seat Ateca Skoda Karoq
Audi A1 VW Beetle Seat Alhambra II Skoda Kodiaq
Audi A3 VW Passat B8 Skoda
Audi A4 VW Tiguan II
Audi A5 VW Arteon
Audi A6 VW T-Roc
Audi A7
Audi A8

Motorsteuerung beeinflusst Benzin-Abgaswerte auf dem Prüfstand

Bei der vermuteten Manipulation im Benzinmotor des VW T5 wurde das Programm zur Abgasreinigung auf den Testfahrer abgestimmt. Dieser sollte im Testbetrieb die Zündung einschalten, den Warnblinker betätigen und fünfmal das Gaspedal zu 100 Prozent durchdrücken. Das Modell T5 von Volkswagen soll anhand dieses Ablaufes erkannt haben, dass er sich nun auf dem Prüfstand befindet.

Benziner** Abgasskandal **und Diesel-Skandal?

Audi Q5 mit Benzinmotor: Weitet sich der Abgasskandal aus?

Der Diesel-Skandal scheint sich nun zum Benziner-Skandal weiterzuentwickeln. VW-interne Dokumente, Whistleblower und unabhängige Gutachten decken Stück für Stück auf, wie umfangreich der Abgasbetrug der deutschen Autobauer ausfällt. Genau fünf Jahre nach Bekanntwerden des Diesel-Skandals rücken zunehmend die Benzinmotoren in den Fokus von Gerichten, Behörden und Journalisten.

Die Staatsanwaltschaft München ermittelt beim Abgasskandal zwar nach wie vor nur in Sachen NOx-Werte, allerdings befasst sich die Staatsanwaltschaft Braunschweig auch mit Kohlendioxidwerten. Diese wiederum betreffen teilweise auch Benzinmotoren.

T5 vom Benziner Skandal betroffen?

Im Rampenlicht steht konkret der VW-Bus T5 mit Benzinmotor. Verwunderlich erscheinen die Aussagen vom Volkswagen-Konzern zu diesem Thema: Man stehe diesbezüglich bereits seit Längerem mit dem Kraftfahrt-Bundesamt in Dialog. Es laufe aufgrund der Probleme seit Anfang 2017 eine Software-Maßnahme.

Warum das Thema nur dem Kraftfahrt-Bundesamt und im Volkswagen-Konzern, nicht aber der breiten Öffentlichkeit bekannt ist, bleibt bislang das Geheimnis der Beteiligten.

Schadensersatz und Ansprüche im Benziner** **Skandal

Die EU-Verordnung 715/ 2007 EG verlangt eine funktionierende Emissionsminderung im „normal use“, also bei normalem Gebrauch eines Fahrzeugs. Wenn die Reinigung der Abgase nicht nur in einem eng begrenzten Temperaturfenster stattfinden darf, kann es auch nicht legal sein, dass die Abgasreinigung nur dann funktioniert, wenn der Fahrer sich auf eine ganz bestimmte Art und Weise – wie oben beschrieben – verhält.

Es liegt damit nahe, dass Fahrer von Benzinern ebenso wie Dieselfahrer Ansprüche aus unerlaubter Handlung auf Schadensersatz beziehungsweise auf die Rückabwicklung des Kaufvertrags unter Anrechnung eines Nutzungsersatzes haben. Unserer Auffassung nach steht den Käufern zudem eine Verzinsung des gezahlten Kaufpreises in Höhe von vier Prozent pro Jahr, in dem sie das Auto gefahren haben, zu.

Sollten Sie Besitzer eines VW T5 oder eines Audi mit Benzinmotor sein, kann es sich lohnen, bereits jetzt Ansprüche prüfen zu lassen. Mit Unterstützung der Rechtsschutzversicherung könnten Benziner-Fahrer gemeinsam mit ihrem Anwalt anhand der bislang bekannten Indizien und einem unabhängigen Gutachten versuchen, Volkswagen einen geplanten Betrug auch bei Benziner-PKW nachzuweisen und so die Ansprüche durchzusetzen.

Die Anwälte der Verbraucherrechtskanzlei VON RUEDEN haben sich auf den Abgasskandal spezialisiert und beraten Sie umfassend und unverbindlich zu Ihren rechtlichen Möglichkeiten. Wir stehen Ihnen jederzeit für eine kostenlose Erstberatung zu Verfügung.

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