Mercedes Abgasskandal: Wir setzen Ihre Rechte durch!

Wie VW und BMW steckt auch die Stuttgarter Automarke Mercedes tief im Abgasskandal. In zahlreichen Modellen der Daimler AG wurden unzulässige Abschalteinrichtungen zur Abgasmanipulation entdeckt.

Diese Fahrzeuge werden in vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) überwachten Rückrufen in die Werkstätten zu einem Softwareupdate zurückbeordert. Medienberichten zufolge sind Millionen Mercedes-Modelle betroffen. Dadurch stehen der Daimler AG nun auch Millionen Klagen von getäuschten und enttäuschten Kunden ins Haus.

Welche Dieselfahrzeuge sind vom Mercedes Abgasskandal betroffen?
A-Klasse
  • A 180
  • A 200
  • A 220
  • B 180
  • B 200
  • B 220
  • C 180
  • C 200
  • C 220
  • C 250d
  • C 300
  • C 320
  • C 250
  • CLA 200
  • CLA 220
  • CLS 220
  • CLS 250
  • CLS 320
  • CLS 350
  • E 200
  • E 220
  • E 250
  • G 280
  • G 300
  • G 350
  • GL 350
  • GLA 200
  • GLA 220
  • GLA 250
  • GLC 220
  • GLC 250
  • GLC 350
  • GLE 250
  • GLE 350
  • GLK 200
  • GLK 220
  • GLK 250
  • GLK 350
  • GLS 350
  • ML 250
  • ML 300
  • ML 350
  • R 300
  • R 350
  • S 250
  • S 300
  • S 350
  • SLC 250
  • SLK 250
  • Vito 110
  • Vito 113
  • Vito 114
  • Vito 116
  • Vito 119
  • Vito 122
  • V 200
  • V 250
  • Viano 2.0
  • Viano 2.2

Welche Motoren und Baureihen sind vom Mercedes-Abgasskandal betroffen?

Diverse Mercedes-Modelle sind vom Abgasskandal betroffen. In Fahrzeugen mit folgenden Motoren wurde eine unzulässige Abschalteinrichtung entdeckt, wobei OM für Oel-Motor steht:

  • OM 642, ein V6-Turbodiesel mit 3,0 Litern Hubraum
  • OM 651, ein Vierzylinder mit 1,8 oder 2,1 Litern Hubraum

Folgende Baureihen sind vom Abgasskandal und damit von den Rückrufen betroffen:

  • Die Mercedes C-Klasse als C 180 CDI BlueEfficiency
  • Die Baureihen W 204, W 211, W 212, W 246, C 218, W 221, W 251, W 164, X 204 und W 166
  • Bei den Nutzfahrzeugen die Baureihen 639 und 906

Mercedes-Abgasskandal: Softwareupdate keine akzeptable Lösung

Die Daimler AG bietet seinen Kunden ein Softwareupdate als Lösung für den Dieselskandal an. Nach dem Update der Motorsteuerung soll die Abgasreinigung in vollem Umfang funktionieren und der Mercedes damit die gesetzlichen Grenzwerte für gesundheitsschädliche Stickoxide (NOx) einhalten können. Allerdings gehen mit diesen Updates beträchtliche Nebenwirkungen einher. So drohen ein erhöhter Kraftstoffverbrauch, ein Leistungsabfall und eine geringere Lebensdauer des Motors. Zudem kommt es nach dem Softwareupdate zu einem erheblichen Mehrverbrauch des teuren Harnstoffs AdBlue. Der betroffene Mercedes-Fahrer müsste mit seinem Wagen regelmäßig in die Werkstatt, um den teuren Harnstoff auf eigene Kosten nachfüllen zu lassen.

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Update 22.01.2020: Abgase nach Daimler Update höher als davor

Eine Untersuchung der britischen Testorganisation Emissions Analytics ergab, dass ein Mercedes C220 CDI nach dem Softwareupdate sogar noch mehr Schadstoffe ausstößt als vorher.

Update 21.09.2020: rechtskräftiges OLG Urteil Naumburg Urteil gegen Daimler

Unser Mandant ist Käufer eines EURO 5 GLK 220 CDI 4MATIC; versehen mit einer sogenannten Kühlmittel-Solltemperatur-Regelung. Das Auto ist darlehensfinanziert.

Nach der Entscheidung des OLG Naumburg erhält unser Mandant den Kaufpreis abzüglich einer Nutzungsentschädigung. Das OLG Naumburg begründete seine Ansicht damit, dass Daimler dem substantiierten Vortrag der Klägerseite trotz eines ausführlichen Hinweises nicht ausreichend entgegengetreten sei. Der Vortrag unseres Mandanten sei im Kern deshalb als zugestanden anzusehen. Insbesondere könne sich Daimler hinsichtlich der Vorlage von Rückrufbescheiden des KBA nicht auf Betriebsgeheimnisse berufen. Zwischen der Kippschaltlogik im EA189 und der Kühlmittel-Solltemperatur-Regelung erkennt der Senat keinen qualitativen Unterschied.

Besonderheit: Der Senat lässt hier kein gutes Haar am KBA. Auf Seite 6 ganz am Ende moniert der Senat sogar, dass sich das KBA voll und ganz auf (Kontroll-)Messungen der Hersteller verlässt. (unter Verweis auf ein Parallelverfahren ggf. anderen Hersteller)

Verbraucher sollten sich gegen Mercedes wehren

Rechtsexperten – wie die Anwälte der Verbraucherrechtskanzlei VON RUEDEN – empfehlen betroffenen Mercedes-Haltern, sich mit rechtlichen Mitteln gegen Mercedes zu wehren In vielen Fällen haben Gerichte bereits im Sinne der Verbraucher entschieden. Die Kläger konnten bereits Folgendes gegen die Autohersteller erwirken:

  • Rückabwicklung des Kaufvertrags
  • Erstattung des Kaufpreises
  • Rücknahme des Fahrzeugs durch Mercedes
Sie sind rechtsschutzversichert?

Dann ist es immer sinnvoll, Einzelklage gegen das „schädigende“ Unternehmen zu erheben. Denn die „Rechtsschutz“ übernimmt die Kosten der Einzelklage.

  • Eine Einzelklage ist individuell gestaltbar!
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Verbraucherrechtskanzlei berät bundesweit

Sind auch Sie vom Mercedes-Abgasskandal betroffen? Die spezialisierten Rechtsanwälte der Kanzlei VON RUEDEN helfen Ihnen gern weiter. Am 2. August 2017 hat die Verbraucherrechtskanzlei VON RUEDEN als eine der ersten Kanzleien in Deutschland eine Klage gegen die Daimler AG anhängig gemacht. Wir haben bundesweit bereits über 12.000 Mandanten gegen Mercedes vertreten und konnten die ersten vier Urteile gegen die Daimler AG erstreiten (LG Hanau, AZ 9 O 76/18, LG Karlsruhe, AZ 18 O 24/18 und LG Stuttgart AZ 23 O 178/18 und AZ: 23 O 172/18). Zudem haben wir das erste rechtskräftige OLG Urteil erstritten - 8 U 8/20 OLG Naumburg.

In einer kostenlosen Erstberatung zeigen wir Ihnen die juristischen Möglichkeiten auf. Wir schauen uns Ihren konkreten Einzelfall an und entwickeln die beste Strategie. Kontaktieren Sie uns:

Per E-Mail: info@rueden.de
Telefonisch: 030 / 200 590 770

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