Volkswagen-Diesel mit EA189- und EA288-Motor betroffen

Seit 2007 vertreibt die Volkswagen AG Dieselfahrzeuge mit zu hohem Schadstoffausstoß. Während die betroffenen Fahrzeuge auf dem Prüfstand die vorgegebenen Abgasgrenzwerte einhalten, schaltet eine illegale Software die Abgasreinigung im Normalbetrieb ab. Dadurch stoßen diese Dieselfahrzeuge im Straßenverkehr weit größere Mengen an schädlichen Stickoxiden aus als offiziell vom Hersteller angegeben. Dieses Vorgehen wurde im Jahr 2015 unter den Schlagwörtern Abgasskandal, Dieselskandal oder Dieselgate öffentlich.

Die Konsequenzen der Entdeckung sind weitreichend. Denn: Die gesamte Motorenpalette – vom 1,2-Liter- bis zum 4,2-Liter-TDI – ist davon betroffen. Bei den 1,2-Liter, 1,6-Liter- und 2,0-Liter-TDI-Motoren handelt es sich um den Motorentyp EA189 oder EA288. Sie kommen in sämtlichen Volkswagen-Fahrzeugen zum Einsatz, genauso wie in Fahrzeugen der Volkswagentöchter Škoda und Seat. Die großen 3,0-Liter-V6-Motoren (EA897) stammen von Audi und werden in den Spitzenmodellen von Volkswagen, Audi und Porsche verbaut. Das Ausmaß des Abgasskandals um VW und weitere Autobauer aus Deutschland ist daher enorm.

Vom Dieselskandal betroffene VW-Fahrzeuge

Die Motorentypen EA189 und EA288 sowie die V6-Motoren werden in vielen verschiedenen VW-Fahrzeugen eingebaut. Daher ist eine ganze Reihe an Volkswagen-Modellen vom Abgasskandal betroffen und wird zurückgerufen:

Welche Dieselfahrzeuge sind vom VW Abgasskandal betroffen?
Rückruf 23R7: Modelle mit Motoren der Euro 4- und Euro 5-Norm (1,2 Liter, 1,6 Liter und 2,0 Liter EA189- und EA288-Motor)
  • Amarok
  • Beetle
  • Caddy
  • EOS
  • Golf
  • Jetta
  • Passat
  • Polo
  • Scirocco
  • Sharan
  • T5
  • T6
  • Tiguan
  • Touran
  • VW CC
  • Amarok
  • Touareg

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Rückruf von VW-Modellen im Zuge des Dieselskandals

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat Volkswagen dazu verpflichtet, die Dieselfahrzeuge zurückzurufen, um die unzulässigen Abschalteinrichtungen zu deaktivieren. Von den Pflichtrückrufen sind auch Modelle der Volkswagentöchter Audi, Porsche, Seat und Škoda betroffen. In der Regel müssen die Fahrzeuge in die Werkstatt und bekommen dort ein Softwareupdate aufgespielt, das die automatische Manipulation der Abgasreinigung unterbinden soll. Welche langfristigen Nebenwirkungen das Softwareupdate für das betroffene Fahrzeug hat, ist nicht in vollem Umfang bekannt.

Eine rechtliche Einschätzung des VW-Vergleichs von Anwalt Johannes von Rüden

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Wenn Sie wissen möchten, wie Sie in Ihrem individuellen Fall am besten handeln sollten, nehmen Sie Kontakt mit uns auf – der Verbraucherrechtskanzlei VON RUEDEN:

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  • telefonisch unter 030 / 200 590 770

Im Rahmen eines kostenlosen Erstgesprächs erhalten Sie eine erste rechtliche Einschätzung sowie Informationen zum Verfahrensablauf bei einer Klage gegen den Hersteller vor Gericht. Bisher haben wir bereits mehrere tausend Mandanten im Abgasskandal betreut – darunter auch viele VW-Fahrer. Mit der Kanzlei VON RUEDEN sind Sie bestens gewappnet, um Ihr Recht im Abgasskandal gegen Volkswagen geltend zu machen!

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