Dieselskandal: Mercedes R-Klasse von Schummelsoftware betroffen?

Rückrufe: Die Mercedes R-Klasse im Abgasskandal

Wie viele andere Autobauer hat auch Mercedes illegale Abschaltvorrichtungen in seine Dieselfahrzeuge eingebaut. Als Fahrer der Mercedes R-Klasse haben Sie vielleicht schon eine Einladung zu einem freiwilligen Softwareupdate bekommen. Doch von dieser „Service-Maßnahme“ raten wir ab.

Der Stuttgarter Autokonzern beteuert zwar immer wieder, keine illegalen Abschalteinrichtungen zu nutzen, doch das KBA hat schon mehrere verpflichtende Rückrufe für zahlreiche Mercedes-Diesel mit der Abgasnormen 5 und 6 angeordnet. Allein 2018 waren europaweit rund 670.000 Fahrzeuge mit der Abgasnorm Euro 6b betroffen – davon etwa 280.000 in Deutschland.

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Rückruf der Mercedes R-Klasse?

Für die Mercedes R-Klasse gibt es bislang noch keinen verpflichtenden Rückruf vom Kraftfahrt-Bundesamts (KBA). Allerdings dürfte auch die R-Klasse vom Abgasskandal betroffen sein, denn auch hier wurde der manipulierte Dieselmotor OM 642 verbaut. Zahlreiche Mercedes-Modelle mit diesem Motortyp wurden bereits zurückgerufen – europaweit über drei Millionen Fahrzeuge, darunter fast alle Diesel der Schadstoffklassen Euro 5 und Euro 6.

Für Kunden, die einen Mercedes Diesel der R-Klasse fahren, bietet Daimler eine freiwillige Service-Maßnahme an: ein Softwareupdate, das die Probleme bei der Abgasreinigung beheben soll. Allerdings ist nicht klar, welche negativen Nachwirkungen das Update haben könnte. Viele Kunden haben nach der Maßnahme eine verminderte Motorleistung und einen erhöhten Dieselverbrauch festgestellt.

Schadensersatz für die Mercedes R-Klasse erhalten

Für Ihr Fahrzeug der Mercedes R-Klasse können Sie Schadensersatz von der Daimler AG verlangen – auch wenn das Modell nicht offiziell zurückgerufen wurde. Immer mehr Gerichte entscheiden bei Einzelklagen gegen die Autobauer im Sinne der betrogenen Kunden. Sie erhalten dann den Kaufpreis gegen Rückgabe des mangelhaften Fahrzeugs zurück; in einigen Fällen wird noch eine Nutzungsentschädigung für Ihre gefahrenen Kilometer abgezogen.

Bevor Ihnen also Fahrverbote drohen oder der Wert Ihres Mercedes R-Klasse weiter sinkt, sollten Sie sich mit einer Einzelklage gegen die Daimler AG wehren. Die erfahrenen Anwälte der Verbraucherrechtskanzlei VON RUEDEN vertreten geschädigte Dieselfahrer bundesweit gegen die Fahrzeughersteller. Unsere erfahrenen Anwälte sind im Dieselskandal schon in über 14.000 Fällen erfolgreich gegen die Autobauer vorgegangen – davon in über 3.000 Fällen gegen Daimler.

Profitieren auch Sie von unserer Expertise und nutzen Sie unsere kostenlose Erstberatung, kontaktieren Sie uns unter der 030 – 200 590 770 oder per E-Mail an info@rueden.de.

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