Abgasskandal: Rückruf VW Polo 5

VW hat aufgrund des Abgasskandals das Kleinwagenmodell Polo V zurückgerufen. Betroffen sind Modelle der Baujahre 2008 bis 2016. Als Herstellercode gibt das Kraftfahrt-Bundesamt die Nummer 23R7 an. Der Wolfsburger Konzern hatte im VW Polo Dieselmotoren vom Typ EA 189 verbaut. Dieser Motor verfügt über eine illegale Abschalteinrichtung, die die Abgasfilterung im normalen Straßenbetrieb ausschaltet. Die Folge ist, dass der Motor mehr Stickoxide ausstößt als vom Hersteller angegeben.

Der EA 189-Motor existiert in den Varianten mit 1,2 l, 1,6 l und 2,0 l Hubraum. Bei Polo-Modellen, die mit dem Ottomotor 1,4 TSI ausgestattet sind, hat VW ebenfalls die CO2- Werte manipuliert. Dies betrifft allein in Deutschland etwa 98.000 Fahrzeuge. Weltweit sind rund fünf Millionen Fahrzeuge von VW sowie seiner Tochtermarken Audi, Seat und Skoda vom Abgasskandal betroffen.

Auch beim Polo birgt das Softwareupdate Risiken

Im Zuge des Rückrufs hat VW Softwareupdates an den manipulierten Motoren vorgenommen. Dabei hat sich der Autobauer jedoch geweigert, eine Garantie dafür zu übernehmen, dass der Verbrauch der Motoren nicht steigt und die volle Leistung erhalten bleibt. Der ADAC berichtet von „Problemen beim Laufverhalten des Motors“ und „Bauteilschäden“ nach dem Update, insbesondere durch den Ausfall von Kühlern, Injektoren und Partikelfiltern.

Wie kommen VW Polo-Fahrer zu Ihrem Recht?

Die Erfolgsaussichten, von VW Schadensersatz zu bekommen, sind gut. Betroffene VW-Kunden sollten daher ihre Ansprüche prüfen und von erfahrenen Anwälten durchsetzen lassen. Die Anwälte der Verbraucherrechtskanzlei VON RUEDEN stehen Ihnen dabei mit einer kostenlosen Erstberatung gerne zur Verfügung. Alternativ erreichen Sie uns auch telefonisch unter: 030-200 590 770 oder info@rueden.de.

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