Opel Abgasskandal: Hohe Stickoxidwerte bei Opel festgestellt

Die Opel Automobile GmbH gehört seit 2017 zum französischen Automobilkonzern Groupe PSA, der auch die Automobilmarken Fiat, Peugeot, Citroën und Vauxhall unter seinem Dach vereint. Zuvor war Opel Teil des amerikanischen Konzerns General Motors. Wie viele andere Autobauer hat auch Opel nahezu jedes Fahrzeugmodell in einer Variante mit Dieselmotor im Repertoire. Die Dieselmotoren, die in Opel-Fahrzeugen verbaut sind, sind in Kooperationen mit General Motors, Ford und Fiat entwickelt worden. Vor dem Hintergrund des Volkswagen-Abgasskandals rückte neben anderen Fahrzeugherstellern ebenfalls die Opel Automobile GmbH in den Fokus der Ermittlungen. Bei den Marken Fiat, Peugeot und Citroën der Groupe PSA hatten mehrere Institute bereits hohe Stickoxidwerte im realen Fahrbetrieb festgestellt. Viele Fahrzeuge von Opel, insbesondere jene aus den Baujahren 2008 bis 2017, weisen im tatsächlichen Fahrbetrieb ebenfalls erhöhte Stickoxidwerte auf.

Welche Dieselfahrzeuge sind vom Opel Abgasskandal betroffen?

Der Kanzlei VON RUEDEN liegen deutlich erhöhte Abgaswerte bei folgenden Fahrzeugen vor:

  • Modelle mit Motoren der Euro-6-Norm
  • Astra 1.6
  • Cascada 2.0
  • Insignia 2.0
  • Mokka 1.6
  • Zafira 1.6, 2.0

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3 Gründe, Von Rueden gegen Opel zu beauftragen:

  1. Von Rueden ist hoch spezialisiert auf Rechtsstreitigkeiten im Abgasskandal.
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Rückruf von Opel: Dieselskandal trifft nun auch Opel-Fahrer

Wie im Falle der anderen Automobilhersteller, die mit zu hohen Stickoxidwerten aufgefallen sind, drohen nun wohl auch der Opel Automobile GmbH weitreichende Rückrufaktionen. Die Zeit und der Focus berichteten im Sommer 2018 übereinstimmend über mögliche Rückrufaktionen von Opel-Fahrzeugen. So soll auch Opel mit Hilfe von Manipulationen wie möglichen Abschalteinrichtungen die Schadstoffwerte künstlich verbessert haben. Unklar ist noch, ob es sich um eine tatsächliche Manipulation unter Einsatz von Abschalteinrichtungen, ähnlich der bei Volkswagen, handelt oder ob andere Umstände für die hohen Stickoxidwerte im realen Fahrbetrieb verantwortlich sind. Bei Autobauern wie Daimler, VW und Porsche wurden unzulässige Abschalteinrichtungen festgestellt, die aufgrund bestimmter Einflüsse die  Abgasreinigung stoppen. Damit kommt eine höhere Emission von Stickstoff zustande, welche die angegebenen Werte übersteigt.

Am 27. April 2018 hatte das Kraftfahrtbundesamt (KBA) bereits den Opel Zafira und den Opel Cascada mit den Baujahren 2012 bis 2016 zurückgerufen. Im Oktober folgte der Rückruf der Euro-6-Norm Modelle Insignia, Cascada und Zafira.

Ob Ihr Dieselmodell von Opel zu den Fahrzeugen mit hohen Stickstoffwerten zählt und vom Rückruf betroffen ist, können Sie beim Kraftfahrtbundesamt (KBA) einfach online ermitteln. Die Abfrage beim Kraftfahrtbundesamt (KBA) erlaubt Ihnen, auf Hersteller, Fahrzeugmodell und Baujahr zu filtern. Darüber hinaus finden Sie dort weiterführende Informationen über verordnete Rückrufe von Fahrzeugen, die im Zusammenhang mit dem Abgasskandal von Opel, VW, Daimler & Co. stehen.

Hier geht es zur Rückrufdatenbank vom Kraftfahrtbundesamt (KBA).

Die vom Opel-Dieselskandal betroffenen Modelle überschreiten in der normalen Nutzung die Grenzwerte an Stickoxiden um ein Vielfaches. Bei diesen Modellen sind die Folgen für die Käufer besonders schwerwiegend. Neben dem Wertverlust drohen Fahrverbote und teure Reparaturen infolge eines möglichen Software-Updates. Dabei wurden die Fahrzeuge vor den Enthüllungen im Abgasskandal von Opel & Co. stets als besonders umweltfreundlich beworben.

Abgasskandal Opel: Ihr gutes Recht im Dieselskandal

Zusammenfassend gesagt stehen den Käufern die Rechte auf Rückabwicklung des Kaufvertrages und Rückgabe des Wagens an den Fahrzeughersteller zu. Es ist nur eine geringe Nutzungsentschädigung zu leisten. Die Nutzungsentschädigung ist jedoch weitaus geringer als der tatsächliche Wertverlust der Fahrzeuge. Des Weiteren erhält der Käufer den Kaufpreis mit Zins zurück.

Die Rückgabe des Fahrzeugs gegen Rückerstattung des Kaufpreises inklusive Zinsen ist somit die lukrativste und effektivste Methode, um sich vor den ungewollten Folgen der hohen Abgaswerte zu schützen.

Mit den aufgezeigten Möglichkeiten lassen sich der drohende Wertverlust, Fahrverbote und ein möglicher Entzug der Betriebserlaubnis effektiv verhindern.

Jetzt kostenlose Erstberatung vereinbaren

Die Rechtsanwälte der Verbraucherrechtskanzlei VON RUEDEN vertreten eine Vielzahl von Autokäufern. Profitieren auch Sie von Kompetenz und Erfahrung und lassen Sie sich kostenlos zu Ihren Möglichkeiten im Rahmen des Opel-Abgasskandals beraten. Angesichts der aktuellen Diskussionen und ersten Maßnahmen des Bundesverkehrsministeriums empfehlen wir Ihnen besonders, sich eine individuelle Beratung und kompetenten Rechtsbeistand an die Seite zu holen.

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Im Rahmen eines kostenlosen Erstgesprächs erhalten Sie eine erste rechtliche Einschätzung Ihres individuellen Falles sowie Informationen zum Verfahrensablauf. Wir berücksichtigen selbstverständlich die aktuellen Entscheidungen seitens des Bundesverkehrsministeriums, um Ihre Rechte so wirksam wie möglich durchzusetzen.

Mit der Kanzlei VON RUEDEN sind Sie bestens gewappnet, um Ihr Recht im Opel-Abgasskandal geltend zu machen!

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