Porsche Macan: Rückruf wegen Betrugssoftware

Nachdem zuerst das Porsche-Modell Cayenne mit Dieselantrieb zurückgerufen wurde, ist mittlerweile auch der Porsche Macan vom Dieselskandal betroffen: In den 3,0-Liter-Motoren des Geländewagens wurden durch das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) unzulässige Abschalteinrichtungen festgestellt. In Deutschland betrifft das 15.180 zugelassene Fahrzeuge, europaweit sind es 52.831 Modelle. Damit wurde ein weiterer Betrugsfall im Abgasskandal der deutschen Automobilhersteller aufgedeckt.

Porsche Macan: Zwangsrückruf aufgrund illegaler Abschalteinrichtung

Das KBA traf sich im Februar 2018 mit der VW-Tochter Porsche, um über die weitere Zulassung der Macan-Modelle zu entscheiden. Nach eingehender Prüfung folgte im Mai 2018 der verpflichtende Rückruf des Porsche Macan durch das Kraftfahrt-Bundesamt. Die betroffenen Motoren stammen jedoch nicht von Porsche selbst, sondern aus dem Werk der VW-Tochter Audi. Auch gegen Audi laufen aufgrund des Abgasskandals Ermittlungen.

Software Update verursachte Schäden

Seit der Volkswagen-Konzern verpflichtende Softwareupdates für die betroffenen Fahrzeuge – unter andrem für den Porsche Macan – anbietet, mehren sich die Beschwerden über Folgeschäden. Insbesondere die Versottung des Abgasrückführungsventils und Schäden an der Motorenelektronik können die Folge eines Softwareupdates sein. Dabei zeigen sich der VW-Konzern und seine Marken wie Porsche jedoch sehr inkulant: Reparaturen infolge von Schäden müssen die Betroffenen selbst zahlen. In einer offiziellen Mitteilung von VW heißt es, dass die Schäden nicht mit dem Update in Verbindung zu bringen seien. Zahlreiche Expertengutachten belegen jedoch etwas anderes.

Was tun bei Porsche Macan-Rückruf? Rückgabe möglich

Zahlreiche Gerichte in Deutschland haben bereits im Sinne der Verbraucher entschieden. Die Autohersteller wurden in der Regel dazu verklagt, den Kaufpreis zu erstatten und das betroffene Fahrzeug zurückzunehmen. Auch Schadensersatzansprüche können geltend gemacht werden. Die Tendenz zu verbraucherfreundlichen Urteilen ist steigend. Somit haben auch Fahrer eines Porsche Macan eine gute Aussicht auf ein verbraucherfreundliches Urteil.

In einem kostenlosen und unverbindlichen Erstgespräch prüft die Verbraucherrechtskanzlei VON RUEDEN, ob Ihr Porsche Macan vom Dieselskandal betroffen ist. Zudem werden wir auf Ihren individuellen Fall abgestimmt die möglichen rechtlichen Schritte erörtern, um beim Rückruf Ihres Porsche Macan gegen den Hersteller vorzugehen. Tausende Mandanten werden im Zuge des Dieselskandals von uns bereits betreut. Dadurch haben wir einen enormen Wissenspool generiert, den wir effektiv für Sie einsetzen können. Profitieren Sie von unserer fachlichen Expertise unter der 030 / 200 590 770 oder per Mail an info@ruede.de.

Quellen:

Kraftfahrt-Bundesamt: Rückrufdatenbank, URL: https://www.kba-online.de/gpsg/startServlet?adress=gpsg, aufgerufen am 24.02.2020.