Pokerstars: Online-Casino muss Verluste erstatten

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Bis zum 1. Juli 2021 waren viele Online-Casinos mit Sitz im Ausland illegal – so auch Pokerstars. Wer in einem Online-Casino ohne gültige Glücksspiellizenz gespielt hat, kann sich die Verluste erstatten lassen. Dann wird Pokerstars zu Cashback-Zahlungen verurteilt.

  1. Pokerstars: Online-Casino aus Malta war und ist illegal
  2. Pokerstars Cashback: Anwalt holt Verlust zurück
  3. Pokerstars: Geld zurück, wenn Bedingungen erfüllt sind

Pokerstars: Online-Casino aus Malta war und ist illegal

Auf pokerstars.de werden die Poker- und Slot-Spiele durch die TSG Interactive Gaming Europe Limited angeboten. Das Unternehmen hat seinen Sitz auf Malta und besitzt seit 2018 eine Glücksspiellizenz der Malta Gaming Authority. Diese Aufsichtsbehörde reguliert und überwacht das Glücksspiel auf Malta – auch bei Online-Casinos wie Pokerstars. Allerdings ist die maltesische Lizenz für den deutschen Markt nicht ausreichend. Um hier Glücksspiele anbieten zu dürfen, muss Pokerstars eine deutsche Glücksspiellizenz besitzen.

Diese klare Regelung zur Legalität von Online-Casinos gilt seit dem 1. Juli 2021 – seit dem Inkrafttreten des Glücksspielstaatsvertrag (GlüStV) in Deutschland. Bis dahin waren Online-Casinos grundsätzlich illegal – mit Ausnahmen in Schleswig-Holstein, das eigene Lizenzen an die Anbieter vergab. Seit 2021 können die Anbieter von Online-Glücksspielen wie Pokerstars zwar Lizenzen beantragen, doch das haben die wenigsten getan – auch Pokerstars als Online-Casino nicht. Daher können Spieler auch Verluste, die sie nach dem 1. Juli 2021 eingefahren haben, zurückfordern und vom Online-Casino Geld zurück bekommen.

Wer am illegalen Glücksspiel bei Pokerstars teilgenommen hat muss sich aber nicht davor fürchten, selbst strafrechtliche Konsequenzen zu erfahren. In der Regel wussten die Spieler nicht, dass das Online-Casino Pokerstars über keine gültige Lizenz in Deutschland verfügt und waren sich daher der Illegalität nicht bewusst. Spieler werden nicht für ihre Spielteilnahme auf pokerstars.de bestraft.

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Pokerstars Cashback: Anwalt holt Verlust zurück

Um von Pokerstars Geld zurück zu bekommen, hat der Spieler zwei Möglichkeiten: Er kann eine Aufforderung an das Online-Casino schicken, doch meist werden die Schreiben von den Unternehmen ignoriert. Vielversprechender ist es, einen Anwalt einzuschalten, der die Kommunikation übernimmt. Will sich Pokerstars nicht außergerichtlich einigen, kann eine Klage bei Gericht eingereicht werden. Die Erfolgsaussichten für den Spieler stehen gut: Über 90 Prozent der Klagen werden zugunsten des Online-Casino-Kunden entschieden. Landgerichte und Oberlandesgerichte stellen sich auf die Seite der Spieler, da die Online-Casinos ihren Umsatz zu Unrecht eingenommen haben – so auch Pokerstars.

Pokerstarts: Geld zurück vom Online-Casino aus Malta

Die rechtliche Grundlage ist in § 812 Absatz 1 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) zu finden. Da Pokerstars seinen Umsatz ohne Lizenz und damit ohne Rechtsgrund erlangt hat, muss das Casino die Einnahmen wieder auszahlen. Der Spieler, der bei Pokerstars Verlust gemacht hat, kann diese Summe wieder zurückfordern. Das gilt nicht nur für Pokerstars als Online-Casino, sondern auch für weitere große und kleine Anbieter, wie 888 Casino, Platincasino, Casumo, Lottoland, Wunderino und mehr.

Pokerstars: Geld zurück, wenn Bedingungen erfüllt sind

Wer von Pokerstars Geld zurück bekommen möchte, sollte darauf achten, dass die folgenden Bedingungen in seinem Fall erfüllt sind:

  • Es wurde nicht auf dem Territorium von Schleswig-Holstein gespielt.
  • Der Verlust liegt nicht länger als zehn Jahre zurück.
  • Dem Spieler war nicht bewusst, dass das Glücksspiel von Pokerstars illegal war.
  • Die genaue Höhe des Verlustes ist bekannt.

Wichtig: Um die Höhe des Spielverlustes bei Pokerstars zu ermitteln, muss der Spieler eine DSGVO-Anfrage an das Online-Casino schicken. Pokerstars ist verpflichtet, diese Anfrage zu beantworten und die Ein- und Auszahlungen des Spielers übersichtlich zusammenzustellen. Wir stellen Ihnen gern eine kostenfreie Textvorlage zur Verfügung, mit der Sie Ihre Spielerinformationen bei Pokerstars abfragen können.

Wir bieten Spielern von Pokerstars und weiteren Online-Casinos eine kostenlose Erstberatung, in der wir die Erstattungsansprüche prüfen. Wir stellen fest, ob das Online-Casino Pokerstars zum Zeitpunkt des Verlustes durch den Spieler eine gültige Lizenz für Deutschland hatte und wie hoch die Erstattungssumme ausfällt. Eine Rechtsschutzversicherung ist für Klagen gegen Pokerstars nicht nötig. Wir arbeiten mit einem erfahrenen Prozesskostenfinanzierer zusammen, der alle Kosten im laufenden Prozess übernimmt. Im Gegenzug wird er an der ausgezahlten Erstattungssumme beteiligt. Der Prozentsatz der Beteiligung wird im Voraus festgesetzt. Muss Pokerstars wider Erwarten das Geld nicht zurückzahlen, entstehen auch dem Spieler keine Kosten. Der Prozesskostenfinanzierer übernimmt das volle Kostenrisiko. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf, um sich kostenfrei von uns beraten zu lassen!

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