Škoda-Rückruf: Octavia, Rapid, Superb und weitere Modelle betroffen

Der seit Mai 2000 zum VW-Konzern gehörende Autohersteller Škoda steckt wie viele andere Automarken des deutschen Automobilkonzerns aus Wolfsburg mitten im Abgasskandal. Die Dieselfahrzeuge von Škoda werden seit 2011 mit 1,6-Liter- und 2,0-Liter-Motoren von VW ausgestattet. Bei den 1,6-Liter- und 2,0-Liter-TDI-Motoren handelt es sich um die bekannten Motortypen EA 189 und EA 288, die von VW gefertigt und in sämtlichen Fahrzeugtypen des Volkswagen-Konzerns zum Einsatz kommen – so auch in Fahrzeugen der Marke Škoda.

Folgende Škoda-Modelle der Abgasnorm Euro 4 und 5 aus den Baujahren 2007 bis 2016 sind von den Rückrufen betroffen:

  • Octavia II 1.6
  • Rapid 1.6
  • Roomster 1.6
  • Superb II 1.6
  • Yeti 1.6, 2.0

Unzulässige Abschalteinrichtung: Škoda-Rückruf soll Fehler beheben

Aus den Untersuchungen im Zusammenhang mit den unzulässigen Abschalteinrichtungen ging hervor, dass die Software der EA 189- und EA 288-Motoren die Abgasreinigung im realen Fahrbetrieb abschaltet – beim EA 288 beispielsweise mithilfe der Fahrkurvenerkennung. Hierdurch werden auf dem Prüfstand, in dem die Abgasreinigung vollumfänglich erfolgt, geringere Stickoxidwerte (NOx) erzielt als beim tatsächlichen Fahren. Indem die Emissionswerte der Fahrzeuge von Škoda nur auf dem Prüfstand gemessen und bei den Behörden angegeben wurden, war es dem Autobauer möglich, die nach den einschlägigen Abgasnormen Euro 5 und Euro 6 maximal zulässigen Stickoxidwerte einzuhalten und damit eine Zulassung für den Markt zu bekommen. Die nun erfolgte Škoda-Rückrufaktion soll die Manipulation am Abgassystem beheben.

Brief mit Aufforderung zum Softwareupdate erhalten?

Die Rückrufe wurden vom zuständigen Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) verpflichtend angeordnet. Die Škoda-Besitzer sollen im Zuge der Rückrufaktion in der Werkstatt ein Softwareupdate auf die Motorsteuerung aufspielen lassen, das die unzulässige Abschalteinrichtung deaktiviert. Die betroffenen Škoda-Fahrer erhalten einen Brief vom Hersteller mit der Aufforderung, am Rückruf teilzunehmen und den Wagen in die Werkstatt zu bringen. Es gibt jedoch Grund zur Skepsis am angebotenen Softwareupdate. Die Folgeerscheinungen der Maßnahme können beispielsweise eine Minderung der Motorleistung oder ein erhöhter Kraftstoffverbrauch sein. Es könnte sogar zum vollständigen Betriebsausfall kommen.

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Was tun bei Škoda-Rückruf?

Škoda-Halter, die von den Rückrufen im Rahmen des Abgasskandals betroffen sind, können rechtlich gegen den Hersteller vorgehen. Unabhängig davon, ob das Softwareupdate schon vorgenommen wurde oder nicht, können Škoda-Besitzer gegen den Volkswagen-Konzern klagen. Zahlreiche Gerichte in Deutschland haben bereits im Sinne der Verbraucher entschieden. Die Hersteller wurden in der Regel dazu verklagt, den Kaufpreis zu erstatten und das betroffene Fahrzeug zurückzunehmen. Auch Schadensersatzansprüche können geltend gemacht werden. Die Tendenz zu verbraucherfreundlichen Urteilen ist steigend.

Škoda-Rückruf: Anwaltliche Beratung wahrnehmen

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