Seat-Rückrufe im Abgasskandal: Vier Modelle vom KBA zurückgerufen

Wie die übrigen VW-Tochterfirmen steckt auch Seat im Abgasskandal. Vier Modelle der Automarke Seat wurden bereits von der zuständigen Behörde, dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA), verpflichtend zurückgerufen. Was bedeutet das für die Seat-Fahrer? Wie sollten sie auf die Rückrufe reagieren? Und wie können sie den Abgasskandal für sich beenden?

Wie in den Fahrzeugen der Marken VW, Audi, Porsche und Škoda wurde auch in einigen Dieselmotoren der Marke Seat eine unzulässige Abschalteinrichtung entdeckt, die die Abgasreinigung manipuliert. Dabei wird die Reinigung der ausgestoßenen Abgase im Straßenverkehr stark gedrosselt oder sogar abgeschaltet, während sie auf dem Prüfstand der Zulassungsbehörde noch in vollem Umfang funktionierte. So konnte sich der VW-Konzern die Zulassung zahlreicher Fahrzeuge seiner Tochterfirmen erschleichen.

Rückrufe bei Seat wegen illegaler Abschalteinrichtung

Dieses Vorgehen sieht das KBA als illegal an und ruft in Folge dessen die betroffenen Fahrzeuge mit verbauter Abschalteinrichtung zurück in die Werkstätten. Die Rückrufe sind dabei für alle Beteiligten verpflichtend: Die Autohersteller – in diesem Fall Seat – müssen die Rückrufe organisieren und umsetzen. Die Seat-Kunden müssen an den Rückrufaktionen teilnehmen und den Wagen in die Werkstatt bringen. Ignorieren die Fahrzeughalter den Pflichtrückruf, kann die Stilllegung des Fahrzeugs drohen.

Aktuell ist bekannt, dass folgende Seat-Modelle zurückgerufen werden:

In der Werkstatt wird auf die Motorsteuerung ein Softwareupdate aufgespielt. Das Update soll bewirken, dass die Abschalteinrichtung nicht länger in die Abgasreinigung eingreift. Die Folge können jedoch Motorschäden sein, weil der Motor nicht für eine regelmäßige Reinigung der Abgase gebaut wurde. Der Seat-Halter hat nun die Wahl: dem Rückruf folgen und Motorschäden in Kauf nehmen oder die Rückrufaktion ignorieren und die Stilllegung des Fahrzeugs riskieren. Wir eröffnen den Seat-Kunden noch eine dritte Möglichkeit: Klagen Sie mit unserer Hilfe gegen den Autohersteller!

Chance für Seat-Kunden: zurückgerufenen Wagen abgeben, Kaufpreis erhalten

Mit einer Einzelklage vor Gericht können Sie Ihr Recht auf Schadensersatz geltend machen. Sie können dabei den manipulierten Seat an den Hersteller zurückgeben und den Kaufpreis mit Zinsen, nach Abzug einer geringen Nutzungsentschädigung erstattet bekommen. Dabei ist es unerheblich, ob Sie bereits das Softwareupdate haben durchführen lassen oder noch nicht. Beenden Sie den Abgasskandal für sich!

Die erfahrenen Rechtsanwälte der Verbraucherrechtskanzlei VON RUEDEN beraten und vertreten Sie gern! Wir konnten bereits mehr als 5.000 Dieselkunden bundesweit erfolgreich aus dem Abgasskandal führen. Gern helfen wir auch Ihnen, den betroffenen Seat zurückzugeben und den Kaufpreis erstattet zu bekommen. In einem kostenfreien und unverbindlichen Erstgespräch bewerten wir Ihre persönlichen Chancen gegen Seat und erklären Ihnen den weiteren Ablauf. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf: telefonisch unter 030 200 590 770 oder per Mail an info@rueden.de.