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VON RUEDEN Rechtsanwälte

Strafrecht

Welche Rechtsgüter schützt § 323a StGB?

Verstehen Sie den § 323a StGB (Vollrausch) und seine Bedeutung für den Schutz aller strafrechtlich relevanten Rechtsgüter vor Rauschtaten.

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§ 323a StGB (Vollrausch) schützt alle strafrechtlich geschützten Rechtsgüter. Konkret:

  • Es handelt sich um einen Auffangtatbestand, der die Strafbarkeitslücke schließen soll, die durch die Schuldunfähigkeit des Täters bei der Rauschtat entsteht.

  • Der Tatbestand soll der generellen Gefährlichkeit schuldausschließender Rauschzustände für beliebige Rechtsgüter entgegenwirken.

  • Es werden also nicht spezifische Rechtsgüter geschützt, sondern alle strafrechtlich geschützten Rechtsgüter, die durch Rauschtaten gefährdet werden können.

  • Nach herrschender Meinung handelt es sich bei § 323a StGB um ein abstraktes Gefährdungsdelikt. Der Unwertgehalt liegt im Sich-Berauschen und dem damit einhergehenden Kontrollverlust, der eine Gefahr für verschiedene Rechtsgüter darstellen kann.

  • Geschützt werden soll die Allgemeinheit vor den Gefahren, die von berauschten Personen ausgehen können.

Zusammengefasst dient § 323a StGB also dem Schutz aller strafrechtlich relevanten Rechtsgüter, indem er das gefährliche Sich-Berauschen unter Strafe stellt und so eine präventive Wirkung entfalten soll.

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Johannes von RüdenRechtsanwalt · Strafrecht · Verkehrsrecht · liest jede Anfrage persönlich0177 805 70 16
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