Zum Inhalt springen
VON RUEDEN Rechtsanwälte

Betäubungsmittelstrafrecht

Führerscheinentzug nach Drogendelikt: MPU, Sperrfrist, Abstinenz

Ein Drogendelikt kostet den Führerschein oft auch dann, wenn kein Auto im Spiel war. Die Fahrerlaubnisbehörde führt ihr eigenes Verfahren, unabhängig vom Strafgericht.

  • Kostenfreie Ersteinschätzung
  • Antwort innerhalb von 24 Stunden
  • Keine Kosten ohne Beauftragung

Worum es geht

Besitz oder Konsum harter Drogen gilt der Fahrerlaubnisbehörde als Zeichen fehlender Fahreignung. Sie erfährt von Verurteilungen und Ermittlungen, kann ein ärztliches Gutachten, ein Drogenscreening oder eine medizinisch-psychologische Untersuchung anordnen und die Fahrerlaubnis entziehen.

Bei Kokain, Heroin oder Amphetamin genügt in der Regel der einmalige Konsum. Bei Cannabis unterscheidet die Behörde zwischen gelegentlichem und regelmäßigem Konsum und fragt nach dem Trennungsvermögen zwischen Konsum und Fahren.

Das Verwaltungsverfahren läuft parallel zum Strafverfahren und auch nach dessen Ende weiter. Ein Freispruch schützt nicht automatisch. Wer den Führerschein zurück will, braucht Abstinenznachweise über Monate und meist eine bestandene MPU.

Zahlen und Fristen

Zahlen und Fristen

Harte Drogen
einmaliger Konsum genügt für die Ungeeignetheit
Abstinenznachweis
in der Regel 6 bis 12 Monate mit Haar- oder Urinscreening
Strafrechtliche Sperrfrist, § 69a StGB
6 Monate bis 5 Jahre
Kosten für Gutachten und MPU
häufig mehrere tausend Euro

Worauf es in der Verteidigung ankommt

Worauf es in der Verteidigung ankommt

Zwei Verfahren, eine Strategie

Was im Strafverfahren zum Konsum gesagt wird, liest die Fahrerlaubnisbehörde mit. Einlassungen werden darauf abgestimmt.

Abstinenz früh beginnen

Der Nachweiszeitraum läuft erst ab dem ersten Screening. Jeder Monat Verzögerung verlängert die Zeit ohne Führerschein.

Gutachten vorbereiten

Eine MPU besteht, wer Konsum, Ursachen und Veränderung glaubhaft darlegt. Das ist vorbereitbar, mit Verkehrspsychologen.

Zum Konsum kein Wort, weder Polizei noch Behörde.

Eine beiläufige Bemerkung über gelegentlichen Konsum reicht der Fahrerlaubnisbehörde für die Anordnung eines Gutachtens.

Strafrecht-Soforthilfe

Rückruf anfordern

Schritt 1 von 11 Min.
Rückruf

Anrede

✓ Vertraulich✓ Rückruf noch am selben Tag bei Fristen✓ Keine Kosten ohne Beauftragung
Johannes von RüdenRechtsanwalt · Strafrecht · Verkehrsrecht · liest jede Anfrage persönlich0177 805 70 16
Bekannt aus
ARDZDFFOCUSCNNSPIEGEL ONLINEHandelsblattWirtschaftsWocheTagesspiegelBloomberg